Punk rockt in Jülich

Von: ck
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Die Band „E.K.G.” heizte dem Publikum zu Beginn des Konzertes im Bonhoefferhaus mächtig ein. Die fünf Musiker stellten unter anderem ihren neuen Song „Was wäre wenn” vor. Foto: Küppers

Jülich. Bis vor einem Jahr waren Konzerte im Bonhoefferhaus noch ein fester Bestandteil der Jülicher Musik-Szene. Nach einem Wechsel auf der Position des Jugendleiters der Einrichtung und einer Zeit des Umbruches soll diese Tradition wiederbelebt werden. So wurde ein Konzert mit den beiden lokalen Bands „Society of Suicide” und „E.K.G.” veranstaltet.

Jugendleiter Tobias Storms hatte dieses Konzert mit den Teamern Leonie Latour (18) und Janica van Balen (17) auf die Beine gestellt. „Ziel war es, so genannte Teamer - also Jugendliche, die Verantwortung übernehmen wollen - in die Pflicht zu nehmen.

Janica und Leonie haben das sehr gut gemacht”, berichtete Storms stolz. Dazu haben die beiden Mädchen die Bands angesprochen und anschließend fleißig geworben. Immerhin rund 50 Musikfans kamen ins Bonhoefferhaus.

Den musikalischen Anfang machte die Band „E.K.G.”. Die fünf Jülicher Musiker haben sich vor drei Jahren zu einer Band zusammengeschlossen und sich fortan dem Punkrock verschrieben. Am Abend präsentierten sie neben bereits bekannten Songs wie „Oh baby” oder „Zensiert” vor allem ihr neuestes Werk „Was wäre wenn”.

„Dieses Lied befasst sich mit der gleichnamigen Frage, die man sich im Alltag immer wieder stellt”, erklärte Sänger Tobias Peters. Das Publikum zeigte sich vom Auftritt E.K.G. durchaus begeistert.

Anschließend trat die Band „Society of Suicide” auf. Die fünf Musiker sind schon länger ein etabliertes Mitglied der Jülicher Musikszene. Sänger Julian Jansen sieht gerade darin eine Chance für das neue Konzertprojekt: „Wir finden es super, das Bonhoefferhaus in ihren Bemühungen unterstützen zu können.

Das ist eine richtig coole Sache, die ausgebaut werden muss.” Seit 2006 machen S.O.S., wie ihre Abkürzung lautet, zusammen Musik und spielten an diesem Abend ebenfalls bereits bekannte, aber unter dem Titel „Me in perfection” auch einen neuen Song.

Noch Luft nach oben

Knapp zwei Stunden dauerte der musikalische Part des Abends. Jugendleiter Storms zog ein durchaus positives Fazit: „Eigentlich können wir für den Anfang sehr zufrieden sein. Die Bands waren Klasse und es haben ja doch einige Leute den Weg zu uns gefunden.”

Gleichwohl sieht er noch ein wenig Entwicklungspotenzial: „Wir wünschen uns natürlich, dass noch mehr Jugendliche zu unseren Konzerten kommen. Aber das Projekt steckt ja noch in den Kinderschuhen.”
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