Public Peace Orchestra spielt bei Kerzenschein

Von: brit
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Ein Teil des vielköpfigen Orchesters, das am Freitag im Kulturbahnhof gastierte: Matthias Philipzen (v.l., Cajon), Joel Baun (Gitarre), Uwe Böttcher (Geige) und Sven Rossenbach (Saxofon). Foto: B. Sylvester

Jülich. Mal laut, mal leise, mal gefühlvoll, mal mitreißend, immer abwechslungsreich und melodiös - mit dem Public Peace Orchestra bot der Jazzclub Jülich seinen Besuchern einmal mehr gute musikalische Unterhaltung. Für Freitag Abend lud der Club zum Konzert in den Kulturbahnhof.

Eine Einladung, der viele Gäste Folge leisteten: Mehr als 70 Zuschauer wollten Adrian Maruszczyk und sein Orchester hören und sehen.

Neun Musiker auf der Bühne

Gleich neun Musiker haben sich hier zusammengefunden, die Keimzelle des kleinen Orchesters heißt Gadu Gadu. Zu dem schon lange bestehenden Quartett um den Aldenhovener Musiker Maruszczyk haben sich fünf junge Leute aus der Gegend gesellt, „die Lust haben Musik zu machen“, fasste der Bassist die Entstehungsgeschichte kurz zusammen.

In gemütlicher Atmosphäre bei Kerzenlicht erlebte das Publikum einen gelungenen Abend. Mit „Playground“, Spielplatz also, eröffnete das Public Peace Orchestra sein Konzert. Ein passender Titel, erwiesen sich die Musiker doch allesamt als sehr spielfreudig, und auch das Zusammenspiel dieser noch jungen Truppe klappte gut. Gefühlvoll und gekonnt interpretierte Public Peace die Eigenkompositionen aus der Feder von Adrian Maruszczyk und seinem langjährigen Partner Sven Rossenbach.

Dabei blieb genug Raum für jedes einzelne Instrument, mal übernahm die Geige, dann wieder das Piano und einmal sogar das Cajon die Hauptrolle im Stück. Mit Szenenapplaus belohnte das Publikum die Solisten; ohnehin kam die Musik bei den anfänglich zwar zurückhaltenden, später jedoch deutlich aufgetauten Zuhörern hörbar gut an.

Während „Senorita Rosalia“ eher spanisch daher kam, mutete „Atoska Racenica“ ein wenig bulgarisch an und mit „Mama Africa“ nahm das Public Peace Orchestra sein Publikum mit auf einen Ausflug in noch fernere Länder. Die internationale Mischung scheint Markenzeichen der Musik von Maruszczyk und seinen Mitstreiter zu sein, versprach doch der Jazzclub in seiner Einladung schon „multikulturelle Impressionen“.

Musikalische Reise

Die Gäste haben sich offenbar gern auf diese musikalische Reise durch verschiedenste Rhythmen und Melodien mitnehmen lassen, ohne eine Zugabe durfte das Orchester die Bühne des Kulturbahnhofs nicht verlassen.

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