Propst Wolff setzt ein Zeichen

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Propst Josef Wolff stellt seinen Dienstwagen zugunsten der Drogenberatungsstelle zur Verfügung. Foto: Schenk

Jülich. Die Diskussion um die Streichung von Zuschüssen durch die Stadt Jülich für die Jülicher Drogenberatungsstelle bereichert Propst Josef Wolff mit einem originellen Angebot: Er bietet demjenigen, der 24 500 Euro spendet, ein Jahr lang die ansonsten kostenlose Mitnutzung seines „Dienstwagens“ an!

„Die klamme Situation der Stadt Jülich zwingt zu Einsparungen, auch im sozialen Bereich. So stehen unter anderem die Zuschüsse der Stadt zur Drogenberatungsstelle in Jülich auf der Streichliste“, schreibt der Geistliche in seiner Stellungnahme. Wenn diese Einrichtung für 2014 nicht mehr die städtischen Zuschüsse in Höhe von 24 500 Euro erhalte, „stehen Suchtkranke ab dem 1. Januar 2014 auf der Straße oder werden kriminell oder reißen ihre Familie mit ins Unglück oder werden von mir beerdigt…“

Die Dramatik der kommunalen Finanzsituation könne er zwar nachvollziehen, heißt es weiter, doch bevor die Betroffenen im Hin und Her der politischen Verantwortungs-Zuweisung enden und verenden, helfe nur bürgerschaftliches Engagement!

Interessenten und bürgerschaftlich Engagierte erreichen Propst Wolff über das Pfarrbüro der Pfarrei Heilig Geist, (Telefon 02461/ 2323) oder per E-Mail: j.wolff@heilig-geist-juelich.de

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