Jülich - Propst Bongard hat in 40 Jahren viele Umbrüche erlebt

Propst Bongard hat in 40 Jahren viele Umbrüche erlebt

Von: Antonius Wolters
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Sein liebster „Arbeitsplatz”: Propst Heinrich Bongard blickt am Sonntag auf seine Priesterweihe vor 40 Jahren und feiert im Oktober silbernes Ortsjubiläum in Jülich. Foto: Wolters

Jülich. Seine genau 40 Jahre zurück liegende Priesterweihe im Dom zu Aachen durch Bischof Johannes Pohlschneider möchte Propst Heinrich Bongard nicht besonders feiern: Ein festliches Hochamt am Sonntag um 10.45 Uhr, mehr ist nicht geplant.

Größer dürfte die Feier am 9. Oktober ausfallen, wenn der Geistliche sein silbernes Ortsjubiläum feiert. „Noch nie in meinem Leben war ich so lange an einem Ort”, bekennt Bongard im aktuellen Pfarrbrief.

Der 68-jährige Seelsorger, Leiter der Gemeinschaft der Gemeinden Heilig Kreuz Jülich, hat in seinem Leben schon viele Umbrüche erlebt, nicht nur innerhalb der Katholischen Kirche.

Er selbst hatte schon als kleiner Bub mit neun oder zehn Jahren den Wunsch, einmal Priester zu werden und in die Mission zu gehen. Und schon früh wurde ihm klar, dass „auch Deutschland ein Missionsland ist”. Bevor der am 1. Oktober 1940 in Untermaubach geborene Bongard als Priesteramtskandidat in Aachen begann, absolvierte er das Gymnasium wegen einer Erkrankung in Stegen bei Freiburg und im emsländischen Handrup.

Theologie und Philosophie studierte er vier Semester in Bonn und zwei Semester in Freiburg, dem das viersemestrige Priesterseminar folgte. „Wir verkünden uns nicht selbst, sondern Christus Jesus als den Herrn, uns aber als eure Knechte um Jesu willen”, lautet sein Weihespruch, der auch über seinem weiteren Leben stehen könnte.

Als Kaplan wirkte Propst Bongard sieben Jahre an St. Castor in Alsdorf. Im Seelsorgebezirk Nörvenich war er anschließend achteinhalb Jahre als Militärpfarrer tätig, „eine Zeit sehr intensiver Männerseelsorge” mit vielen Einzelgesprächen. Teilweise besteht bis heute Kontakt. Am 20. Oktober wurde Heinrich Bongard als Pfarrer der Propsteigemeinde Jülich eingeführt, wo er unter anderem den Bau der Filialkirche St. Andreas und Matthias nebst Andreashaus am Umsiedlungsstandort Lich-Steinstraß betreute.
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