Promenadenschule feiert den Sommer

Von: bw
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Die Theater- und Chor-AG der Promenadenschule entführte das Publikum nach Rotasia. Foto: Wickmann

Jülich. Das Sommerfest der Jülicher Promenadenschule ist bei strahlendem Wetter zu einem großen Erfolg geworden. Grund zum Feiern gab es genug, schließlich erhielt die Grundschule als vierte im Kreis Düren das Gütesiegel „Individuelle Förderung”.

Der Preis war für besondere Leistungen in der individuellen Lernförderung von Kindern vergeben worden.

Anlässlich dieser erworbenen Auszeichnung nutzten der Vorsitzende der Schulpflegschaft, Dr. Martin Appuhn, und Ortsvorsteherin Margarete Esser-Faber die Gelegenheit, der Schulleitung für die hervorragende Arbeit im pädagogischen Bereich zu danken und zu gratulieren. „Diese Auszeichnung zeigt, dass die pädagogische Arbeit an dieser Schule auf dem richtigen Weg ist”, betonte Appuhn.

Auch Margarete Esser-Faber lobte die gute Zusammenarbeit zwischen Lehrern und Eltern an der Promenadenschule.

Lehrerin Ulrike Braun, Mitglied im kommissarischen Schulleitungsteam, freute sich über das große Engagement aller Beteiligten, die unter der Leitung von Schulleiterin Susanne Lucas die erfolgreiche Arbeit geleistet haben.

Neben den Feiern zur Schulauszeichnung hatten die Kinder für das große Sommerfest zahlreiche Spielaktivitäten auf dem Hof aufgebaut. Außerdem bestand für die Gäste die Möglichkeit, die Unterrichtsräume in Augenschein zu nehmen.

Reise nach „Rotasia”

Besondere Beachtung fand das von der Chor- und Theater-AG aufgeführte Stück „Rotasia”. Unter der Leitung von Petra Jung und Britt Engelmann hatten die Schüler seit drei Monaten an der Choreografie, dem Gesang und der Bühnengestaltung gearbeitet. Erzählt wird in dem Stück die Geschichte des Volkes von Rotasia, das sich nicht vorstellen kann, es gebe außer ihm noch andere Menschen auf der Erde.

Erst durch ein geheimnisvolles Buch wird die Wahrheit verbreitet, dass sich viele verschiedene Völker den Platz auf dem Planeten teilen und ohne voneinander zu wissen in direkter Nachbarschaft leben. Gegen den Einwand der königlichen Berater will sich der Sohn des Königs nun aufmachen, die andere Welt jenseits des Horizonts zu erkunden.

Der König billigt schließlich den Plan seines Sohnes, da er selbst vom Inhalt des Buchs erfahren hatte, aber seinem Volk die Konfrontation mit etwas Fremdem ersparen wollte. Die vom Königssohn angeführte Expedition findet sehr schnell fremdartig aussehende Menschen eines anderen Volkes, mit denen es zunächst zu zahlreichen Missverständnissen kommt.

Erst als die Rotasier über ihren eigenen Schatten springen und sich für Neues offen zeigen, entsteht eine Verbindung zwischen beiden Völkern, aus der sich schnell neue Freundschaften entwickeln.

Offen für Fremdes und Neues

Das selbstgeschriebene Stück soll schon den Kleinsten zeigen, dass man sich allem Fremden gegenüber offen zeigen soll und so viel besser gemeinsam leben kann.

Das Publikum zeigte sich begeistert vom Auftritt der Theatergruppe, die musikalisch tatkräftig vom Chor mit selbstgeschriebenen Liedern unterstützt wurde, und spendete kräftig Applaus. Angesichts des großen Erfolgs freuen sich schon alle auf das nächste Sommerfest.
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