Programm von und für Jülicher Senioren

Von: ptj
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Vor dem gemeinsam gefertigten Kunstwerk vom Seniorentag 2013 (von links): Vorsitzende Marlies Keil, Gisela Booz und Dezernentin Katarina Esser. Foto: Jagodzinska

Jülich. Der seit vielen Jahren höchst engagierte Seniorenbeirat der Stadt Jülich setzt ein Sahnehäubchen auf seine Aktivitäten: Für die zweite Jahreshälfte erscheint erstmalig ein Programm im Flyer-Format, das zukünftig halbjährlich im Rathaus, an der Tourist-Information auf dem Schlossplatz und in der Stadtbücherei ausliegt.

Es informiert über die laufenden Unterstützungsangebote wie den Einkaufsdienst für ältere, kranke und behinderte Menschen, über Notfallkarten, Vorsorgevollmacht, Patienten- und Betreuuungsverfügung.

Ferner benennt der Flyer Termine für den Singkreis und das internationale Kochen. Zum Singen treffen sich 25 bis 30 Frauen 14-tägig montags von 15 bis 16 Uhr im Haus der Pfarrgemeinde St. Franz Sales. Start nach der Sommerpause ist der 18. August. Männerstimmen sind ausdrücklich erwünscht.

Viermal jährlich kommen ferner bis zu 15 deutsche und ausländischen Kochbegeisterte zum internationalen Kochen mit interkulturellem Austausch zusammen. Die nächsten Termine sind der 10. September und 26. November, jeweils um 17 Uhr im Tagespflegehaus St. Hildegard. Ein weiterer Themenbereich ist die „Akademie 60 +“ mit der Überschrift „Altern mit Kultur“, untergliedert in das gleichnamige Semester im Kulturbahnhof und die Kunstsuche „vor meiner Haustür“. Beide gehen jeweils zum neunten Mal an den Start. „Das ist von Anfang an ein Volltreffer gewesen“, betonte Dezernentin Katarina Esser. „Da kann man mal etwas für sich selbst tun“, setzte Gisela Booz nach.

Auf Kunstsuche „vor der Haustür“ laden Jülicher Künstler in ihre Ateliers ein und regen die Teilnehmer nach entsprechender Einführung an, ihre eigenen Kunstwerke zu gestalten. „Seit eineinhalb Jahren sind wir auch selbst kreativ tätig“, sagte Vorsitzende Marlies Keil. Das neue Semester „Altern mit Kultur“ startet am 27. August. Treffpunkt ist zweimal im Monat der Kulturbahnhof, jeweils mittwochs von 9.30 bis 12.15 Uhr. Die Teilnahmegebühr beträgt 50 Euro. Weil die Anzahl der Plätze begrenzt ist, bittet Keil um rechtzeitig Anmeldung bei Claudia Tonic-Cober unter Telefon 02461/63268 und verspricht: „Das Programm ist immer sehr ausgeglichen.“

Wer rastet, der rostet

Die nächste Seite im Flyer ist den Ankündigungen gewidmet. Die Veranstaltung „Bildung im Alter“ findet am Dienstag, 26. August, von 14.30 bis 16 Uhr im Großen Sitzungssaal des Neuen Rathauses statt, Referentin ist Dr. Edith Rüdell aus Hilden. Sie schenkt der Gehirnfunktion beim lebenslangen Lernen besondere Beachtung. „Bewegung bis ins hohe Alter“ folgt am Donnerstag, 6. November, ebenfalls von 14.30 bis 16 Uhr, in der Wohnanlage an der Zitadelle Am Wallgraben. Hier gilt die Unterzeile: „Wer rastet, der rostet“. Es referiert Elisabeth Wackers, Übungsleiterin beim Bundesverband Osteoporose in Jülich.

„Wir hatten schon Armut und Ernährung im Alter als Thema“, berichtete Keil. Während die Resonanz beim ersten Thema „mau“ war, interessierten sich fast 40 Leute für die altersgemäße Ernährung.

Die Vorträge seien interessant, die Referenten hochkarätig, will Keil nicht unerwähnt lassen. Als Höhepunkt folgt am Mittwoch, 22. Oktober, von 10.30 bis 16 Uhr der siebte Seniorentag im Bonhoefferhaus.

Im Tagesprogramm gibt es wieder Musik, Theater, Kreativität, Geselligkeit und Austausch. Ein besonders erfolgreiches Kreativ-Projekt war vor Jahren der „Kulturbeutel“, dem sich sogar eine Ausstellung in der Sparkasse anschloss. Im Oktober „werden wir gemeinsam Karten gestalten“, verrät die Vorsitzende.

Der Seniorenbeirat kommt vier Mal im Jahr zu seinen Sitzungen zusammen. Darüber hinaus lädt er Interessierte zu Arbeitskreissitzungen alle zwei Monate ein, dort werden neue Projekte vorgestellt.

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