Güsten - Programm mit vielen traditionellen Weihnachtliedern

Programm mit vielen traditionellen Weihnachtliedern

Von: jago
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Vorweihnachtliches Konzert in der Güstener Pfarrkirche: Zur Besinnung auf das Fest bot die Chorgemeinschaft Güsten-Rödingen ein abwechslungsreiches musikalisches Programm. Foto: Jagodzinska

Güsten. Der Advent ist die Zeit des Wartens und der Vorbereitung auf die Ankunft des Gottessohnes Jesus Christus. Dies ist der ursprüngliche Sinn der vier Wochen vor dem Weihnachtsfest. In der Realität bezieht sich das Warten eher auf lange Schlangen an Geschäftskassen, die Vorbereitung gilt zumeist Äußerlichkeiten.

 Eine gute Gelegenheit, Ruhe, Entspannung und Besinnung zu finden, bieten in der Vorweihnachtszeit vielerorts Adventskonzerte, wie das in der Güstener Pfarrkirche St. Philippus und Jakobus. Mitwirkende waren die von Dominik Lorenz dirigierte Chorgemeinschaft Güsten-Rödingen mit Tenor Klaus Sampers als Solist und die Kapelle Enzian Güsten. Lorenz spielte zudem das Präludium D-Dur von Dietrich Buxtehude und das Air aus der Suite Nr. 3 in D-Dur von Johann Sebastian Bach auf der Orgel.

Die großartigen Interpretationen des jungen Organisten waren Höhepunkte in einem Konzert, in dem die zahlreichen Zuhörer sich über das Programm mit vielen traditionellen Weihnachtsliedern freuten. Manch einer sang in Gedanken mit, als die Männerchorgemeinschaft „Macht hoch die Tür“ oder „Vom Himmel hoch, da komm ich her“ anstimmte.

Mit lautem Klang verkündeten die Blechbläser der Kapelle Enzian von der Orgelempore die Geburt des Heilands „Zu Bethlehem geboren“ und den Aufruf „Kommet, ihr Hirten“. Dass auch Blasmusik bestens in die weihnachtliche Zeit passt, erschloss sich besonders beim wunderschön vorgetragenen bekanntesten aller Weihnachtslieder „Stille Nacht, heilige Nacht“.

Für seinen von der Orgel begleiteten Solovortrag des „Panis Angelicus“ erhielt Klaus Sampers viel Beifall. Eine in zwei Etappen vorgelesene Weihnachtsgeschichte lenkte das Augenmerk auf ursprüngliche alt hergebrachte Werte, die in der Massenproduktion verloren zu gehen drohen. Eine stimmige Ergänzung zum musikalischen Programm, die beim Publikum gut ankam.

„Tauet Himmel den Gerechten“ hatte man als traditionell gemeinsam gesungenes Abschlusslied ausgewählt.

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