Aachen/Jülich - Prof. Hermann Josef Buchkremer wird 75 Jahre alt

Prof. Hermann Josef Buchkremer wird 75 Jahre alt

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Hermann Josef Buchkremer, Alt-Rektor der Fachhochschule, wird am Montag 75. Foto: Krömer

Aachen/Jülich. 14 Jahre lang stand er an der Spitze der FH Aachen – am Montag, 11. Mai, vollendet Alt-Rektor Prof. Hermann Josef Buchkremer aus Geilenkirchen-Lindern sein 75. Lebensjahr.

Wie seine langjährige Prorektorin Prof. Dr. Gisela Engeln-Müllges, die im März 75 geworden ist, hat auch Prof. Hermann Josef Buchkremer die Hochschule entscheidend geprägt. Noch heute ist er der FH Aachen verbunden, als amtierender Direktor des Freshman-Institutes sowie als Ansprechpartner und Experte, der über einen großen Schatz an Erfahrungen und Kontakten verfügt.

Jemand also, der noch immer vor allem gestaltet. Jemand, der nur zufrieden ist, wenn es weitergeht, einer, der wirklich „gerne Fakten schafft“, der bisweilen aber auch einen Streit nicht um jeden Preis vermeidet. Wenn denn das Ergebnis stimmt. Und das Ergebnis stimmt!

Der Physiker wechselte im Laufe seines frühen Berufsweges von Köln nach Aachen, bestand an der RWTH Aachen seine Diplom-Hauptprüfung und wurde am dortigen Institut für Straßenwesen wissenschaftlicher Mitarbeiter. Schon führte sein Weg weiter zum Institut für Reaktorsicherheit der Kernforschungsanlage (KFA) Jülich. Mit Gründung der Fachhochschule kam Buchkremer 1971 zum Fachbereich Physikalische Technik, er lehrte Neutronen- und Atomphysik.

Der Professor mischte schon damals kräftig in hochschulpolitischen Belangen mit, wurde 1986 Abteilungssprecher „seines“ Standortes Jülich und schließlich am 1. März 1991 Rektor der Fachhochschule Aachen. Die Internationalisierung der Fachhochschule Aachen war – und ist – ihm Auftrag und Mandat.

Er hat schon früh die Notwendigkeit des Blickes über den Tellerrand verstanden und beherzt umgesetzt. Zu Beginn seiner Amtszeit sorgte Buchkremer dafür, dass die Hochschule an der Eupener Straße expandieren konnte. Immer wieder richtete er seinen Blick auf die notwendige Weiterentwicklung Jülichs, und man übertreibt nicht, wenn man sagt, dass der Neubau des Campus Jülich ohne Hermann Josef Buchkremer (und viele andere rührige Menschen) nicht entstanden wäre.

Beispiellos sind seine Hartnäckigkeit, sein Erfindungsreichtum und sein gekonnter Umgang mit Schwierigkeiten, die ihn immer eher anspornten denn entmutigten. Ein bemerkenswerter ehemaliger Rektor, irgendwie uneitel, immer aufmerksam, mitunter polarisierend, immer eine bemerkenswerte Persönlichkeit.

Ein Mann, der schon jetzt mit besonderem und verdientem Stolz auf seinen großen Beitrag zur Weiterentwicklung der Fachhochschule(n) blicken kann … Zum Geburtstag alles Gute, Gesundheit und weiterhin Erfolg, wünscht auch die Lokalredaktion Jülich!

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