Probleme bei Abschlussfahrt: Platz für Koffer reicht nicht

Von: ahw
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Jülich. Einen Stotterstart der viertägigen Abschlussfahrt nach Straßburg erlebte die Jahrgangsstufe 9 des Mädchengymnasiums Jülich am Montagmorgen. Statt, wie geplant, um 6.30 Uhr gen EU-Hauptstadt zu reisen, gab es zunächst Probleme mit dem eingesetzten Bus.

Da das beauftragte Unternehmen kein geeignetes Fahrzeug zur Hand hatte, wurde ein Subunternehmen mit der Fahrt beauftragt. So kam es, dass zunächst ein Bus aus Litauen an der Dr.-Weyer-Straße vorfuhr, dessen Fahrer des Deutschen nur gebrochen mächtig war. Dazu kam, dass das Abteil für das Gepäck nicht ausreichte, um darin all die Koffer und Taschen der insgesamt rund 75 jungen Damen unterzubringen.

Als der Fahrer vorschlug, überzählige Gepäckstücke in den Gängen und an den Türen des Busses zu lagern, kamen einigen Eltern, die ihre Töchter vor Antritt der Reise verabschieden wollten, doch massive Sicherheitsbedenken.

So wurde der fürs Mädchengymnasium zuständige Bezirksbeamte der Polizei eingeschaltet, um für die Sicherheit der jungen Reisenden zu sorgen. Tatsächlich fand sich der Ordnungshüter am MGJ ein, inspizierte den Bus und dessen Papiere und kam zu einem salomonischen Entschluss, den die Pressestelle der Kreispolizeibehörde auf Anfrage bestätigte.

„Zur Gefahrenabwehr“, wie es dort hieß, sei die Abfahrt des Busses, in dem sich die Gepäckstücke im Mittelgang stapelten, untersagt worden.

Das brachte die Schule in Zugzwang, die Kontakt zu dem Busunternehmen aufnahm, der tatsächlich ein Ersatzfahrzeug mit mehr Platz in Gang setzte sowie die für den Montag bereits vereinbarten Besichtigungstermine in Straßburg verlegte.

Letztlich setzte sich nach dem Umladen der Bus voller aufgeregter MGJ-Schülerinnen gegen 10.45 Uhr in Bewegung gen Frankreich, wo die Europaschülerinnen aus Jülich sicher einige schöne Tage erleben werden.

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