„Pro Musica“ unterhält in der Titzer Pfarrkirche stimmungsvoll

Von: ptj
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Das Titzer Ensemble „Pro Musica“ gefällt mit seinem Repertoire – so bunt wie die traditionellen bunten Schals zu schwarzer Kleidung. Vom Piano aus dirigiert Elena Kelzenberg. Foto: Jagodzinska

Titz. Mit einem bunt gefächerten Programm gestaltete der überwiegend weiblich besetzte „Pro Musica“-Flöten-Singkreis Titz unter Leitung von Pianistin Elena Kelzenberg sein Weihnachtskonzert unter dem Titel „Melodien zum Advent“ in der Kirche St. Kosmas und Damian.

Mit „Weihnachten kommt immer ganz plötzlich“ von Christian Herbring und passenden Begrüßungsworten von Bariton Stefan Egyptien eröffnete der Gastgeber sein Konzert.

Das Ensemble ist bekannt für seine Vorliebe für den befreundeten christlichen Liedermacher aus Mönchengladbach. So folgten im Verlauf des stimmungsvollen adventlichen Konzertes weitere Titel aus seiner Feder, darunter „Öffne dich“ oder der Herbring-Klassiker „Weihnachtlich leben“. Auch Kathi Salzeder aus Aachen als Vertreterin „Neuer geistlicher Lieder“ um die Sinnsuche im Leben um den Mittelpunkt Schöpfung wird immer gerne interpretiert. Aus ihrer Feder wurden „Eine Hoffnung bricht auf“ oder „Komm, Herr, komm“ zu Gehör gebracht.

Ein einziges, von Pro Musica angestimmtes Stück stammt von einem anderen Komponisten: „Feliz Navidad“ von José Feliciano im Satz von Lorenz Maierhofer. Weitere Gesangspassagen übernahm der Männergesangverein (MGV) Güsten-Rödingen mit Stücken wie „O my Lord“ von Otto Groll, „Wachet auf“ von Karel Hans oder „Beten und lobsingen“ von Robert Pappert. Frischen Wind brachten die Instrumentalisten ins Repertoire. Mit dem flotten flämischen Weihnachtslied „Herders, Hij is geboren“ von Julius Röntgen erfreute die Pro Musica Instrumentalgruppe. Als Instrumentalduo gefiel Altsaxophonist Philipp Roth mit Pianistin Elena Kelzenberg mit amerikanischen Repertoire wie „Winter Wonderland“ von Felix Bernard oder „Have yourself a merry little Christmas“ von Ralph Blane und Hugh Martin.

Mit einem „Weihnachtslieder-Medley“ zeigte der erst zehnjährige Luca Weinstock sein Können am Klavier. Anspruchsvollstes Stück war sicher das „Präludium in D-Dur“ des dänisch-deutschen Komponisten des Barock, Dietrich Buxtehude. Der junge Organist im Titzer Pfarrverbund, Dominik Lorenz, ließ das abwechslungsreich komponierte Werk sauber auf der Orgel erklingen. Besondere Freude bereitete das gemeinsame Singen mit Pro Musica, dem MGV Güsten-Rödingen und den Zuhörern in der gut gefüllten Kirche. Alle stimmten „Menschen, die ihr wart verloren“ von Christioph Bernhard Verspoell im Satz von Christian Herbring an. Ein schöner Abschluss war das Beisammensein mit Wein, Gebäck und Käse im stimmungsvoll arrangierten Eingangsbereich der Kirche.

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