Primus-Schule: Energieverbrauch ist zu hoch

Von: labr
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Bürgermeister Jürgen Frantzen (l.) und Architekt Markus Kandziora stellen die Sanierungspläne vor. Foto: Broderius

Titz. Am Wochenende stellte Markus Kandziora, Architekt des Architekturbüros Rongen, die Entwurfsplanung für die Sanierung der Primus-Schule Titz in der Aula vor. Einleitend zu diesem Vortrag betonte Jürgen Frantzen, Bürgermeister der Gemeinde Titz, die Wichtigkeit dieses Umbaus der Schule, die die Klassen 1 bis 10 umfasst, als Kernthema der Gemeinde.

Besonders wichtig sei ihm die Familienfreundlichkeit, die unter anderem durch diese Schule gewährleistet wird, da sie das fehlende Angebot an Sekundarschulen kompensiert. Das Gebäude habe eine solide Grundsubstanz, so Kandziora, und besitze überwiegend Defizite im energetischen Bereich.

So verbrauche die Schule jährlich 190 kWh pro Quadratmeter und befinde sich damit in der Kategorie Altbestand, also im roten Bereich. Ziel sei die Reduzierung des Energieverbrauchs auf bis zu 24 kWh jährlich pro Quadratmeter. Das entspräche der Kategorie des Passivhauses. Zum Schulkomplex gehören die ehemalige Grundschule und die ehemalige Hauptschule mit jeweils einer Turnhalle, die alle aus den 1970er Jahren stammen. Insbesondere die Fassaden, die unter anderem die Farben der Gemeinde (grün, gelb, braun) tragen werden, und die Haustechnik seien sanierungsbedürftig. Auch die Fenster müssten ausgetauscht werden.

Weiterer Ausbaubedarf bestehe vor allem für den Ganztagsunterricht. Ein neues Lüftungssystem, neue Sanitäranlagen und eine Vergrößerung des Lehrerzimmers seien weiterhin geplant. Die Aula der ehemaligen Hauptschule soll außerdem in eine Mensa mitsamt hochmoderner Küche umgebaut werden, die dann auch für Versammlungen und Veranstaltungen gemietet werden kann. „Haben wir denn dann schulfrei während des Umbaus“, fragte ein Schüler und musste die Antwort hinnehmen, dass die Schule etappenweise umgebaut wird, damit der Schulbetrieb seinen Lauf nehmen kann. Vor 2021 wird die Schule voraussichtlich nicht fertiggestellt sein. Die Sanierungspläne werden dem Gemeinderat kommende Woche vorgestellt.

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