Premiere der „kölschen Nacht“ in Welz ist ein voller Erfolg

Von: Kr.
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Super-Stimmung wie hier bei den Dürener „Bremsklötz“ charakterisiert die erste Kölsche Nacht, zu der die St.-Lambertus-Schützengesellschaft Welz eingeladen hatte. Foto: Kròl

Welz. Nach dem Karneval ist vor dem Karneval, so halten es die bekannten Kölner Bands, die in der Session die Säle rocken. Auch zwischen März und November sind sie unterwegs und überall dort, wo sie auftauchen, ist Stimmung garantiert. Die St.-Lambertus Schützengesellschaft Welz und die Freunde „kölscher Tön“ in der Region profitierten von dieser professionellen Einstellung.

Nachdem in Welz im vergangenen September die Enttäuschung groß war, als beim Vogelschuss keine Majestäten zu finden waren und damit die Angst wuchs, das traditionelle Schützenfest zu Pfingsten verliere damit an Bedeutung, entschloss sich der Vorstand zu einem mutigen Schritt: Eine „kölsche Nacht“ sollte organisiert werden.

Entsprechenden Verträge wurden geschlossen, ein größeres Zelt geordert und die Werbetrommel gerührt. Hochkarätige Bands hatte man verpflichtet, so dass das Programm den Lambertusschützen alle Ehre machte. So hieß es schon bald: Ausverkauft. Schon frühzeitig fanden sich die Gäste ein, die sich auf eine lange, stimmungsvolle Nacht freuten.

Den „Eisbrecher“ gab die Dürener Band „Bremsklötz“. Sie tragen „et Hätz op de Zung“ und begeisterten ihr Publikum mit eigenen und gecoverten Hits der Höhner, Kasalla und anderen. Sie boten somit alles, was für tolle Stimmung sorgt. Mit Schwalle Schwallbach, Thomas Cremer, Jörg Rogge und Stefan Nepomuck hatten die Schützen Interpreten gewonnen, wie sie besser nicht sein konnten.

Direkt vom Nordpark, wo sie mit der Borussia und ihren Fans den Einzug in die Champions League gefeiert hatten, waren die „Rabaue“ nach Welz gekommen. Noch in Hochstimmung präsentierten sie sich daher und heizten dem Publikum mächtig ein. Natürlich hieß es auch „Auf die Stühle fertig, los“ und „Ich liebe das Leben“. Zwischen ihren Stimmungsliedern wechselten Alexandre Barth, Peter van den Brock, Benjamin Weißert, Albert Detmer und Peter Jansen auch zu alt bekannten Oldies vom Feinsten.

Höhepunkt dieser Nacht war der Auftritt von „de Räuber“ zu vorgerückter Stunde. „Wenn et Trömmelche jeht“, hält es niemanden mehr und das Festzelt kochte. Mit weiteren kölschen Liedern begeisterten Karl-Heinz Brand, Kurt Feller, Wolfgang Bochem und Torben Klein ihre Fans, denn die Band steht für 110 Prozent Spaßfaktor. Zwischen den einzelnen Auftritten der Bands und auch danach sorgte DJ Fosco dafür, dass die gute Stimmung erhalten blieb und die Besucher noch bis zum frühen Morgen schwoften.

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