Potenzieller Ausweichstandort in Linnich

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Linnich. Eine Anfrage zum Stand der Entwicklung der Fortbildungsakademie der Finanzverwaltung NRW in Linnich hat SPD-Landtagsabgeordneter Peter Münstermann an NRW-Finanzminister Walter Borjans gerichtet.

Bereits seit dem Jahr 2014 wird darüber diskutiert, was mit dem Standort der Fortbildungsakademie er Finanzverwaltung NRW in Brakel passiert, nachdem dort erhöhte PCB-Werte festgestellt worden sind. Als potenzieller Ausweichort hat das Finanzministerium mit der ehemaligen Polizeischule in Linnich einen geeigneten Ersatz gefunden. Diese Bestandsimmobilie des Landes ist für die Nutzung als barrierefreie Bildungseinrichtung nachweislich gut geeignet und würde sich auch wirtschaftlich tragen.

Die Fortbildungsakademie veranstaltet pro Jahr insgesamt rund 60.000 Fortbildungstage für die etwa 7000 Beschäftigten der Finanzverwaltung an den bisherigen beiden Akademien. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – auch die etwa 10 Prozent mit Schwerbehinderung – müssen fortlaufend weitergebildet werden, da sie innerhalb der Verwaltung in einen anderen Bereich rotieren.

Da ausgewählte Seminare entweder nur in Brakel bzw. nur in Bad Godesberg angeboten werden, muss jeder Beschäftigte irgendwann zu einem der beiden Standorte. Für die knapp 700 Menschen mit Schwerbehinderung ist eine Barrierefreiheit daher von zentraler Bedeutung.

Da in diesem Jahr der Standort Brakel final geräumt werden soll, war es angedacht, für die dort wegfallenden 30.000 Fortbildungstage etwa 100 Fortbildungsplätze in Linnich zu schaffen, um diesen Verlust aufzufangen. Dazu sollten die Gebäuden 8 und 9 auf dem Linnicher Areal saniert werden.

Wann beginnen Bauarbeiten?

In diesem Zusammenhang würde Münstermann von Borjans gerne wissen, wann mit einer offiziellen Standort-Zusage für die Fortbildungsakademie in Linnich zu rechnen ist bzw. wann dort mit den benötigten Bauarbeiten begonnen werden soll und wann das Finanzministerium plant, den Standort Linnich zu eröffnen.

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