Positive Resonanz der ersten "Jülich 2030+"- Konzepte

Von: ptj
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Das „Team Zukunftsstadt“ überreicht seine visionär in Würfelform gestaltete Abschlussdokumentation an Bürgermeister Axel Fuchs (l.). Foto: Jagodzinska

Jülich. Die Gäste in der voll besetzten Schlosskapelle zum Abschluss der ersten Phase des Wettbewerbs „Jülich 2030+ – Bürger.Schaffen.Zukunft“ spiegelten die „sehr gute Resonanz und die große Bereitschaft zur Beteiligung von Beginn an“ wider.

Diese Worte richtete der Jülicher Bürgermeister Axel Fuchs an die zentralen Akteure, nämlich die Jülicher Bürger, das zehnköpfige Kompetenzteam „Zukunftsstadt“ und an die ehemalige Dezernentin Katarina Esser, die mit dem Parlamentarischen Staatssekretär und Bundestagsabgeordneten Thomas Rachel (CDU) das Wettbewerbsprojekt des Bundesministeriums für Bildung und Forschung nach Jülich geholt hatte.

„Schon jetzt haben wir viel gewonnen“, resümierte Fuchs die erste Projektspanne. „Wir haben gemeinsam Ideen für die Zukunft unserer Stadt entwickelt, Alternativen diskutiert und Schwerpunkte gesetzt“. Als wichtig befand Fuchs vor allem, „dass wir uns getroffen, uns unterhalten, uns gegenübergesessen haben“. Augenzwinkernd wünschte sich der Bürgermeister zudem, „dass wir 2030 auf robusten und dennoch repräsentativen Stühlen sitzen werden, die im Jahre 2016 angeschafft wurden“.

Ingrid Pütz vom Stadtmarketing moderierte die Veranstaltung und präsentierte den Projektverlauf der vergangenen elf Monate mit seinen Bürgerbefragungen und daraus resultierenden Workshops und einem Kreativwettbewerb für Kinder und Jugendliche. Gleichzeitig wurden die Sieger dieses Kreativ-Wettstreits geehrt, die Leiterinnen der Einrichtungen nahmen die Geldpreise entgegen.

Zum besten der 15 eingereichten Beiträge war das Lied „Wenn ich Herzog von Jülich wär‘“ der städtischen Einrichtung „Wilde 13“ befunden worden. Zum zweiten Sieger wurde die Bourheimer Kita „Grünschnäbel“ gekürt, auf dem dritten Platz landete die Kunst AG der GGS Jülich-West in Koslar.

Zwei Videoclips, die den Gästen ein Lächeln auf die Lippen zauberten, bereicherten die Wortbeiträge. Die OGS Jülich-Nord hatte einen Film zum Thema „Spielen gestern, heute und morgen“ mit herausgestellten Gemeinsamkeiten gedreht, der sogleich als „wunderbarer Live-Act“ gelobt wurde. Zweiter Filmbeitrag war das Siegerlied, dargeboten zu ansprechender herzöglicher Kostümierung der „Wilden 13“.

Im zweiten Teil der Veranstaltung wurde der Blick in die Zukunft gelenkt. Die Bewerbungsfrist für Phase zwei endet am 17. Juni. Das Bundesministerium wird am 1. August seine 20 ausgewählten Kommunen bekanntgeben. In dieser Förderperiode wird die Umsetzung der entwickelten Visionen zur Erreichung der globalen Ziele geplant. Die Zukunftsfelder, bei denen Nachhaltigkeit und Ganzheitlichkeit herausgestellt werden, heißen „Quartier(sentwicklung)“, Soziales, Infrastruktur und Verkehr/Mobilität.

Zu den einzelnen Bereichen wurden „Visionsbausteine“ entwickelt, unter vielen anderen etwa ein „kooperatives City-Management“ oder die Einrichtung eines „Mobilitätsportals“ für Jülich. Forschung und Wissenschaft sollen in der nächsten Projektperiode eine zentrale Rolle einnehmen, deshalb werden die RWTH, das Forschungszentrum und die Hochschule Niederrhein Kooperationspartner sein.

Die Förderphase beginnt am 1. November und endet am 30. April 2018. In der darauffolgenden dritten Periode werden acht Kommunen die Chance erhalten, ihre entwickelten Visionen in die Realität umzusetzen.

Vor dem abschließenden „Come together“ überreichte das Team Zukunftsstadt seine visionär in Würfelform verpackte Abschlussdokumentation als Bewerbungsgrundlage für Projektphase zwei an Bürgermeister Axel Fuchs.

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