Polizei-Heimat in Jülich ungewiss

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Kreis Düren. Zum Bedauern von Gerd Clemens, Beiratsvorsitzender der Kreispolizeibehörde, blicke die Jülicher Polizei in eine ungewisse Zukunft, was ihren künftigen Standort angeht.

„Im Interesse der Polizei und der Menschen im Jülicher Land ist ein möglichst zügiger Bau des geplanten Dienstleistungszentrums”, appellierte er nach der jüngsten Sitzung des Gremiums an die Jülicher Politik, das von Landrat Wolfgang Spelthahn initiierte Konzept eines Behördenhauses umzusetzen.

Das sieht vor, in einem Neubau in der Innenstadt neben der Polizei städtische Dienststellen sowie Einrichtungen der Kreisverwaltung unter einem Dach anzubieten. Hintergrund der dringenden Empfehlung Clemens´ ist der Beschluss des Jülicher Planungsausschusses, eine zweite Machbarkeitsstudie für den Alternativstandort Altes Rathaus in Auftrag zu geben, bei der die Unterbringung der Polizei nicht berücksichtigt werden soll. Dabei werde außer acht gelassen, dass die Polizei den Mietvertrag für ihr viel zu großes Gebäude an der Neußer Straße zum Jahresende 2011 gekündigt hat.

Da das Ergebnis der zweiten Studie erst im Frühjahr vorliegt, sieht die Polizei ihre Chancen schwinden, bürgerfreundlich in einem zentralen Dienstleistungszentrum erreichbar zu sein.

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