Lich-Steinstraß - Pokalspiel trübt das Sommerturnier

Pokalspiel trübt das Sommerturnier

Von: hfs.
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Schirmherr Josef Wirtz passt den Ball auf Oliver Schmitz, zum Vergnügen von Schiedsrichter Franz-Josef Willms und Körrenzigs Spielführer Markus Sodekamp. \ Foto: hfs

Lich-Steinstraß. Bei der Germania in Lich-Steinstraß läuft das Fußball-Sommerturnier. Und wie es im „Möhnewinkel“ seit 20 Jahren Tradition ist, vollzog der Schirmherr den Anstoß zum Eröffnungsspiel. Josef Wirtz (MdL) spielte den ersten Ball passgenau auf Merschs Spielführer Oli Schmitz, womit das Turnier eröffnet war.

„Ich habe früher in Schophoven gespielt, später dann in Langerwehe“, verriet der 63-jährige Schirmherr Josef Wirtz den beiden Spielführern Schmitz und Markus Sodekamp vom SSV Körrenzig. Die bestritten das erste Spiel um den 20. Cup bei der Germania in Lich-Steinstraß. Nach anfänglichem Abtasten der beiden B-Ligisten sahen die rund 100 Zuschauer im SSV die etwas bessere Mannschaft, die durch Sodekamp (22. und 31.) mit 2:0 in die Halbzeit- pause ging.

Nachdem der Merscher Thomas Wieke in der 52. Spielminute auf 1:2 verkürzt hatte, suchte der Spielverein sein Glück in der Offensive, wurde aber in der 67. Minute ausgekontert. Wieder war es Sodekamp, der auf 3:1 erhöhte. Kurz vor Schluss kam Mersch nochmals durch Wieke auf 2:3 heran. Damit stand Körrenzig in Runde 2, traf am Sonntagnachmittag auf Jugendsport Wenau (Ergebnis lag bei Redaktionsschluss noch nicht vor). Im zweiten Turnierspiel standen sich der SC 07 Linnich und Rot-Weiß Berrendorf (A-Ligist) gegenüber. Der hiesige C-Ligist hatte keine Chance, unterlag mit 0:9.

Im dritten Spiel unterlag die SG Aldenhoven/Pattern dem SV Huchem-Stammeln glatt mit 0:5. Berrendorf trifft Montagabend (19 Uhr) auf den Bezirksligisten FC Inden/Altdorf. Huchem-Stammeln erwartet am Dienstag, ebenfalls um 19 Uhr, den Vfl Vichtthal.

Am Mittwoch (18.15 Uhr) kommt es zum Viertelfinalspiel um den Kreispokal zwischen Mittelrheinligist Borussia Freialden-hoven und Landesligist Lich-Steinstraß. In diesem Zusammenhang sorgte die Meldung im DFB-Net für Aufregung, in der Germania Lich-Steinstraß Heimrecht zuerkannt wird. Dem widerspricht der Vorsitzende des Fußballkreises, Manfred Schultze. „Es gilt die Auslosung. Danach hat Freialdenhoven Heimrecht.“ Die Regelung, wonach der niedrig klassige Verein Heimrecht hat, „greift nur dann, wenn zwei Klassen Unterschied besteht“. Germanias Bitte, angesichts des eigenen Turniers das Pokalspiel in Lich-Steinstraß auszutragen, kommt die Borussia nicht nach. So bleibt am Mittwoch Abend die Stadiontür in Lich-Steinstraß geschlossen. Sportlich fair, so die Germania, sehe jedenfalls anders aus.

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