Podiumsdiskussion: Energieversorgung der Zukunft

Von: -vpu-
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Das Solarthermische Versuchskraftwerk in Jülich könnte eine Antwort auf die Frage nach den Energiequallen der Zukunft sein. Foto: Jonel

Jülich. Der Energiebedarf steigt unaufhörlich, daran wird auch die globale Wirtschaftskrise nur wenig ändern. Das ist in mehrfacher Hinsicht problematisch: Die vorwiegende Versorgung über fossile Brennstoffe ist nur begrenzt möglich und zugleich für das Klima nach dem heutigen Stand der Technik höchst problematisch.

In Jülich forschen kluge Köpfe schon lange nach Alternativen, die vielversprechend scheinen. Das Forschungszentrum und die Fachhochschulabteilung in der Herzogstadt suchen mit ihren Ansätzen bundesweit ihresgleichen. Vier Experten stehen nun bei einer Podiumsdiskussion auf der Rheinlandschau am Mittwoch, 22. April, Rede und Antwort. Sie beginnt um 17.30 Uhr auf der Event-Bühne in Halle 3.

Steigender Bedarf

Stetiges Bevölkerungswachstum und zunehmende Technisierung bedingen einen immer weiter steigenden Energiebedarf. Eine nachhaltige, umweltfreundliche Energieversorgung der Zukunft zu sichern, ist somit eine der größten Herausforderungen der Menschheit. Mit der Fachhochschule und dem Forschungszentrum ist Jülich einer der wichtigsten Energieforschungsstandorte in Deutschland.

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler beider Einrichtungen arbeiten daran, Technologien für eine nachhaltige und sichere Energieversorgung zu entwickeln und zu verbessern. Die Podiumsdiskussion gibt Einblicke in aktuelle Entwicklungen der Energieforschung und zeigt Lösungsansätze für eine nachhaltige Energieversorgung auf.

Prof. Bernhard Hoffschmidt vom Solarinstitut der FH und Dipl.-Ing. Thomas Hartz als Projektleiter der Stadtwerke Jülich erläutern bei der Veranstaltung den Sinn und Nutzen des Solarturms, der am Rand der Stadt entsteht und „Leuchtturm” des viel beachteten „Solarthermischen Versuchskraftwerks” ist.

Dass auch die herkömmliche Energiegewinnung zum Beispiel in Braunkohlekraftwerken - von manchen als „Dreckschleudern” tituliert - ausbau- und zukunftsfähig sein kann, beweisen Arbeiten am Forschungszentrum Jülich (FZJ). So können keramische Membranen Kohlendioxid effizient aus den Abgasen filtern.

Die sichere Speicherung des „Klimagases” beschäftigt die Wissenschaftler ebenfalls. Oder die Suche nach nach Werkstoffen (Stahl, Keramik) für die nächste Generation von Dampfkraftwerken und Gasturbinen scheint ein erfolgversprechender Weg. Prof. Tilmann Beck und Jürgen-Friedrich Hake, Abteilungsleiter am Forschungszentrum, berichten über ihre interessante Arbeit und deren nutzbare Ergebnisse.

Die Podiumsdiskussion, die um 17.30 Uhr in Halle 3 der Rheinland-Schau beginnt, wird von unserem Redakteur Volker Uerlings moderiert. Nach etwa einer Stunde besteht für die Besucher Gelegenheit, Fragen zu stellen.
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