Jülich/Linnich - Pleitier zahlt 300 Euro Geldbuße ans Stammhaus

Pleitier zahlt 300 Euro Geldbuße ans Stammhaus

Von: gep
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Jülich/Linnich. Gegen Zahlung einer Geldbuße von 300 Euro an das Stammhaus in Jülich ist das Verfahren gegen den Geschäftsmann S. eingestellt worden, der wegen Insolvenzverschleppung 2011 in Linnich angeklagt war.

Der 30-Jährige hatte mit Fenstern und Türen gehandelt. Den Insolvenzantrag hatte er verspätet nach Eintritt der Zahlungsunfähigkeit gestellt. Er war, so sagte er vor dem Amtsgericht Jülich aus, der irrigen Auffassung, dass ein solcher Antrag nicht mehr erforderlich sei, wenn die GmbH liquidiert werde, die er mit zwei Teilhabern gegründet hatte. Ins Rollen gekommen war die Sache, weil er einem Kunden nicht vereinbarungsgemäß eine Tür liefern konnte und dieser 600 Euro zurückgefordert hatte.

S. hatte gehofft, 14 Türen und Fenster, die sich noch auf Lager befanden, über das Internet veräußern zu können. Doch das gelang nicht. Auf den Geschäftskonten befanden sich zu dieser Zeit noch fünf Euro. Die Forderungen der anderen Gläubiger hatte er jedoch bedient.
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