Pfiffige Teenager mit viel Tatendrang

Von: pia
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Das erste Jugendforum mit Hün
Das erste Jugendforum mit Hündin Merle: (vorne v.l.) Nico Lindstädt, Annika Wermeter, Darleen Passlack, Daniel Gotzen (hinten v.l.) und Fabian Kaiser.

Linnich. Es ist 14 Uhr, auf den letzten Drücker hat noch ein junger Wähler seinen Stimmzettel für die Wahl des Jugendparlaments in Linnich abgegeben. Gespannt warten die Kandidaten im Linnicher Rathaus auf das Ergebnis, während Marion Schunck-Zenker und ihr Team vom Arbeitskreis Jugendforum die Stimmen auszählen.

„Leider sind nur 28 Jugendliche zur Wahl gekommen”, sagt Harald Bleser, der von nun an als Vermittler zwischen Jugendforum und Verwaltung fungieren wird. „Vielleicht stellen wir beim nächsten Mal besser auch Wahlurnen in Schulen auf”, schlägt Annika Wermeter vor, eine der sechs Kandidaten. Dann steht das Ergebnis fest: Mit neun Punkten erhält Annika Wermeter die meisten Stimmen, gefolgt von der 16-jährigen Darleen Passlack mit sieben Stimmen. Aber auch Daniel Gotzen, Fabian Kaiser, Nico Lindstädt und Andras Szeredi haben mindestens zwei Stimmen bekommen.

Dieses engagierte und pfiffige Sechsergespannt vertritt damit die Jugend der Stadt Linnich. Sie alles haben bereits Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit Jugendlichen sammeln können oder sich in der Schülervertretung ihrer Schulen einen Namen gemacht.

„Wirklich konkrete Zukunftspläne haben wir noch nicht”, gibt Nico Lindstädt zu. „Wir haben erst einmal versucht die Satzung auszuarbeiten, weitere Kandidaten zu mobilisieren und die Wahl hinter uns zu bringen.” Ideen gäbe es aber trotzdem. „Ich würde es gut finden, Jugendfahrten zu organisieren oder Musikunterricht zu etablieren, den sich alle leisten können”, sagt Annika Wermeter. „Ja, und ein Jugendtreff wäre uns sehr wichtig”, ergänzt Daniel Gotzen. Anregungen, Beschwerden und Ideen von anderen Jugendlichen sind den Schülern sehr willkommen. „Darauf sind wir ja angewiesen.”

Diese können zum Beispiel auf der Homepage des Jugendforums kundgetan werden. „Außerdem richten wir eine Facebook-Seite ein.” Denn es liegt den Vertretern des Jugendforums am Herzen, dass sich möglichst viele Altersgenossen mit ihren Wünschen an die Politik wenden können.

Am Ende des Wahltages gab es für Kandidaten und Helfer noch eine kleine Feier, bei der die Jugendlichen auch formelle Fragen klären wollten. „Ist es nicht möglich, dass mehr als nur einer von uns im nicht-öffentlichen Teil der Ausschüsse sitzen darf”, lautete eine davon. Interessenten für den Posten des Vorsitzenden im Jugendforum gab es auch schon, nur über den Termin für die erste Sitzung waren sie sich noch nicht einig.
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