Selgersdorf - Pfarrkirche: Klassische Musik zu Advent und Weihnachten

Pfarrkirche: Klassische Musik zu Advent und Weihnachten

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Das Vokalquintett PolyTon und die Instrumentalisten eröffneten das Adventskonzert in der Selgersdorfer Pfarrkiche St. Stephanus mit einer Kantate von Dietrich Buxtehude. Foto: Jagodzinska

Selgersdorf. In der Reihe „Kirchenmusik Selgersdorf“ stand eine Auswahl aus klassischer „Musik zu Advent und Weihnachten“ auf dem Programm.

Die Konzerte in der Selgersdorfer Pfarrkirche St. Stephanus sind für ihre außergewöhnlichen Ansprüche und exquisite Interpretationen klassischer Musik bekannt. Besinnliche Stunden sollten es sein, dazu brachte man teils selten gehörte klassische Werke zu Gehör, ließ die Besucher mit bekannten Kirchenlieder an der Gestaltung teilhaben und ergänzte den musikalischen Part mit kurzen Lesungen.

„Wie wünschte ich, dass es Advent wird in dir … ich komme dir entgegen auf all deinen Wegen, ich, dein Gott“, so stimmte zu Beginn ein sehr passender Text auf die vorweihnachtliche Zeit und den Sinn des Konzerts ein. Das Vokalquintett PolyTon eröffnete das Konzert mit der Adventskantate „Wie soll ich dich empfangen“ von Dietrich Buxtehude. Klassikliebhaber werden sich beim Hören der ersten Strophe an das Weihnachtsoratorium von Johann Sebastian Bach erinnert haben, in dem diese verarbeitet und weltbekannt wurde.

Die Vokalbesetzung bildeten Birgit Scheurer (Sopran), Ute Merten (Mezzosopran), Brigitte Stöcker (Alt), Martin Kalisch (Tenor) und Hartmut Pallasch (Bass), die in der Buxtehude-Partitur vorgesehenen fünf Instrumentalparts spielten Albert Brüsselbach (Violine), Sabine vom Stein (Violine), Hannelore Palm (Viola), Ria Mager (Violoncello) und Alexandra Oberhoff (Orgel).

In den Solo-Interpretationen gaben Altistin Adelheid Jacobs-Sturm mit der Kantate „Nascere, nascere, divi puellule“ von Giovanni Battista Bassani und Sopanistin Barbara Brüsselbach mit der marianischen Antiphon „Salve Regina“ von Georg Friedrich Händel ausgedehnte Kostproben ihres Könnens. In der Adventszeit geschieht Unerhörtes, war in der Lesung „Maria und Elisabeth“ zu hören. Zwei Frauen werden schwanger, die eine eigentlich viel zu alt, die andere viel zu jung, es offenbart sich das göttliche Geheimnis.

Zum Ausdruck kam dies auf vorzügliche musikalische Weise bei den weiteren Interpretationen, der „Symphonie de Noël“ für zwei Violinen, Viola, Violoncello und Orgel von Michel Corrette und den wohlklingenden von PolyTon vorgetragenen „Pastorale“ (Marc-Antoine Charpentier) und „Puer natus in Bethlehem“ (Alwin Michael Schronen). Gemeinsam beschlossen Sängerinnen, Sänger, Intrumentalisten und Besucher in der fast voll besetzten Kirche das besinnliche Konzert mit dem Lied „Tochter Zion, freue dich“.

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