Pfarrer Wilhelm Maqua in Ruhestand geschickt

Von: gre
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Pfarrer i.R. Wilhelm Maqua auf dem Weg zu seiner Niedermerzer Pfarrkirche. Foto: Greven

Niedermerz/Dürboslar. „Das Idealbild des guten Hirten.“ So bezeichnete die Lokalredaktion Jülich im November 2003 Pfarrer Wilhelm Maqua anlässlich der Verleihung des Goldenen Ehrenringes der Gemeinde Aldenhoven. Wilhelm Maqua hätte auch gerne diese seine Aufgabe als guter Hirt seiner Schäfchen in Niedermerz und Dürboslar behalten, bis ihn der Herrgott eines Tages abberufen würde.

Es war eine Überraschung für seine Pfarrkinder aus Niedermerz, als der stellvertretende Kirchenvorstandsvorsitzende Hans-Josef Königstein pflichtgemäß Anfang September zu Beginn des Sonntagsgottesdienstes einen Brief des Generalvikariates verlesen musste, wonach „unser Bischof Herrn Pfarrer Wilhelm Maqua zum 31. August 2015 aus altersbedingten Gründen von seinen Ämtern als Pfarradministrator an St. Ursula Aldenhoven-Dürboslar und St. Johann Baptist Aldenhoven-Niedermerz entpflichtet und ihn gleichzeitig in den Ruhestand versetzt.“

Wilhelm Maqua hat am 2. August das 89. Lebensjahr vollendet. Altersbedingte gesundheitliche Probleme sind nicht zu übersehen. Seit 52 Jahren ist er Pfarrer in Niedermerz. Nicht wegzudenken ist er auch in Dürboslar, wo er seit 1968 als Pfarrer tätig ist.

1952 zum Priester geweiht

Der ehemalige Religionslehrer für weiterführende Schulen ist am 8. März 1952 zum Priester geweiht worden und hat nach einer neunjährigen Tätigkeit als Kaplan in „Heilig Geist“ in Aachen 1963 seine erste Pfarrerstelle in Niedermerz übernommen. Für Wilhelm Maqua war das Priesteramt eine Berufung. Er diente dem Herrgott und seinen Pfarrkindern. So hat er bisher hat an jedem Morgen seine heilige Messe gelesen: Am Montag, Mittwoch und Freitag in Niedermerz und außerdem am Samstagabend und Sonntagmorgen, ferner am Dienstag und Donnerstag in Dürboslar und hier auch am Sonntagmorgen.

Mit dem Ende dieses Kirchenjahres wird auch das Hirtenamt von Pfarrer Wilhelm Maqua zu Ende sein. In Verbindung mit dem Christkönigsfest am 22. November wird er in der Aldenhovener Pfarrkirche, wo er vor drei Jahren sein Diamantenes Priesterjubiläum gefeiert hat, in einem Festhochamt, welches um 11 Uhr beginnt, feierlich verabschiedet. Seine Pfarrkinder werden ihm dann für viele fürsorgliche Jahre Dank sagen.

Pfarrer Maqua ist auch mit den historischen Schützen eng verbunden. Er ist Präses der St. Ursula-Schützenbruderschaft Dürboslar und der St. Matthäus-Schützen in Pattern sowie seit 1978 auch des Bezirksverbandes Jülich der Schützen. Die Brudermeister aller im Bezirksverband zusammengeschlossenen Bruderschaften haben jüngst die Entschließung getroffen, dass Wilhelm Maqua auch weiterhin Bezirkspräses bleiben soll.

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