Pfarrer Dieter Telorac feiert Silbernes Titz-Jubiläum

Von: ptj
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Beim anschließenden Empfang und Austausch wird der Jubilar von vielen Gästen umringt. Foto: Jagodzinska
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Beim Empfang im Leo-Lange-Haus wurde der Jubilar von vielen Gratulanten umringt. Foto: Jagodzinska

Rödingen. „Ich danke Ihnen für die Heimat, die Sie mir schenken, dass Sie mich in diesen 25 Jahren nicht nur ge-, sondern auch ertragen haben“. Diese Worte richtete Pfarrer Dieter Telorac an die zahlreichen Besucher der Jubiläumsmesse in St. Kornelius Rödingen.

Auf den Tag genau vor 25 Jahren war er dort feierlich als Pfarrer der Gemeinden Rödingen/Höllen, Bettenhoven, Kalrath und Ameln eingeführt worden. „Als ich vor 25 Jahren, etwas jünger, etwas dünner, etwas mehr Federn auf dem Kopf, hier ankam, da wurden Sie nicht gefragt“, begann der heute 69-Jährige seinen Rückblick in die Anfänge seines Wirkens als frisch gebackener Pfarrer.

Die Priesterweihe hatte er vier Jahre zuvor empfangen. „Vier Gemeinden mit fünf Altären waren noch eine überschaubare Größe, aber die Zerrissenheiten und Unzufriedenheiten begannen schon da“, betonte er.

„Viele haben sich eingelassen, sind den Weg mitgegangen, der schließlich in die GdG mündete“, führte der Jubilar seine Ausführungen fort. Die „Weggemeinschaft“ vom Februar 1989 weitete sich, zu diesem Zeitpunkt weder erkennbar noch auf lange Sicht geplant, Schritt für Schritt auf das ganze damalige Dekanat Titz aus. Zunächst hieß sie „Gemeinschaft der Gemeinden Titz“ (GdG), später Katholischer Kirchengemeindeverband Titz.

Seit dem Jahr 1992 zählen Hasselsweiler, Spiel, Müntz, Gevelsdorf und Ralshoven dazu und seit 2000 auch Titz, Jackerath und Mündt/Opherten. Der Titel „Wir miteinander“ steht seit 1992 als Logo in Pfarrbrief und Briefkopf. „Wir miteinander‘ hat sich im guten Sinne ereignet. Es bleibt anfanghaft. Wir sind noch auf dem Weg“, fasste Telorac zusammen.

Wie später in den Lobreden bei Empfang und Austausch im Leo-Lange-Haus aufgezählt wurde, feierte der leitende Pfarrer 690 Beerdigungen, 289 Taufen und 84 Trauungen, neben den unzähligen „normalen“ Messfeiern im Jahreskreis. Heimat fand er nicht nur in „seinen“ Gemeinden, sondern auch bei den St. Sebastianus-Schützen und im Kirchenchor.

Was zeichnet ihn aus? „Seine kräftige (Sing-)Stimme, seine charismatischen Predigten mit menschlichem Bezug, die Würde, die das Schnellsprechertempo in den Gebeten ablöst, und sein unermüdlicher seelsorgerischer Dienst“, äußerten sich die Gratulanten. Telorac wollte die „Menschen in den Gemeinden kennenlernen, besonders in den Gottesdiensten“. Zuvor hatte der Jubilar sich selbst im Pfarrbrief als „jecker Pastur“ bezeichnet, der „alles auf den Kopf stellt“, wie Rödinger Christen vor 25 Jahren seufzend ausgerufen hätten. Bescheiden hatte er deshalb darum gebeten, „keine Geschenke mitzubringen“ weil „die lange Zeit meines Hierseins nicht mein Verdienst ist“.

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