Pfandgeld hilft Kindern in Armut

Von: Kr.
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Bürgermeisterin Marion Schunck-Zenker (2.v. rechts) machte den Anfang und warf die erste Flasche in die Pfandtonne. Mit dabei waren die Leiterin der Kita, Inka Obiochirigwe (l.), der Geschäftsführer der Lebenshilfe, Wolfgang Prümm (2. v. l.) und die Geschäftsführerin der „Stars for Kids“ Echtz, Sandra Abels (r.). Foto: Kròl

Linnich. Die Geschichte des Vereins „Stars for Kids“ aus Echtz ist noch jung, doch er hat bereits viel bewegt. All das bewerkstelligen der Vorsitzende Thomas Helbeck und seine Mistreiter alleine durch eine gute Idee:

Vor zwei Jahren hat der Verein damit begonnen, Supermärkte und andere belebte Plätze in der Stadt Düren mit einem alten Bus anzufahren. Dort kann jeder, der gerne auf sein Pfandgeld für Plastikflaschen verzichten will, sein Leergut abgegeben. Mittlerweile hat der Verein an einigen Stellen auch Tonnen installiert, in denen Benutzer permanent ihre Recyclingflaschen entsorgen können. Eine dieser Tonnen steht nun sogar in Linnich und das direkt an der Kindertagesstätte der Lebenshilfe Düren „Bachpiraten“.

Neben dem Sammeln von Leergut in den Pfandtonnen und im Pfandbus hat der Verein auch in etlichen Supermärkten Pfandbonkästen aufgestellt, in die Spendenwillige ihre Bons werfen können. Sie können, ob sie dem Verein ihr Leergut zukommen lassen oder hin und wieder einmal einen Bon, sicher sein, dass mit ihrem Geld viel Gutes bewegt wird.

Die Kinderarmut in und um Düren will der Verein lindern und überall dort schnell und unbürokratisch Hilfe leisten, wo es Not tut und Kinder in Notsituationen sind. So versprach Sandra Abels, Geschäftsführerin des Vereins, dann auch, dass der Erlös aus der Tonne der „Bachpiraten“ der Kindertagesstätte, die integrativ arbeitet, zugute kommen soll.

Im Beisein von Wolfgang Prümm, Geschäftsführer der Lebenshilfe, und Inka Obiochirigwe probierte Bürgermeisterin Marion Schunck-Zenker die Pfandtonne aus und erbat gleich eine zweite, die vor dem Linnicher Rathaus aufgestellt werden soll.

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