Peter Kosprd soll in den Vorstand der „Zehner“ aufrücken

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Jülich. Für den 30. April plant der SC Jülich 1910/97 seine Jahreshauptversammlung im Vereinsheim, wo unter anderem die Wahlen zum Vorstand anstehen.

Kürzlich hat der Vorstand des SCJ bereits die personellen Weichen für die Versammlung gestellt. So soll laut Vorstandsentscheidung den Mitgliedern personelle Kontinität und Verlässlichkeit präsentiert werden.

Dazu ist geplant, dass die jetzige Leitungscrew um den Vorsitzenden Michael Lingnau und Stellvertreter Claus Nürnberg die seit 2008 nach Übernahme des ruinösen Clubs erfolgreich geleistete Wiederaufbauarbeit im sportlichen und vor allem wirtschaftlichen Bereich fortführt und die angepeilten Ziele der sportlichen Aufstiegs bei den Herrenmannschaften und in der Jugend weiterhin organisieren!

So begründet der SCJ unter anderem seinen Empfehlungsbeschluss für die Hauptversammlung.

Weiterer Vize-Vorsitzender

Eine wesentliche personelle Neuerung soll es gleichwohl geben: Der „Ehrentrainer“ und sportliche Leiter der „Zehner“, das Urgestein Peter Kosprd, soll nach Willen des Vorstands als weiterer Vize-Vorsitzender in den geschäftsführenden Vorstand aufrücken.

Peter Kosprd, der sich in den letzten Jahrzehnten viel lieber ganz nahe am runden Leder wohlfühlte und sich gegenüber Vorstandsämtern zurückhielt, kommentiert die Pläne wie folgt: „Bislang war ich in der Tat ein Mann der Tat, ich war eben Trainer vom Scheitel bis zur Sohle. In meinem demnächst 70. Lebensjahr will ich mich gleichwohl aus dem operativen Fußballgeschäft direkt am Platz nach und nach zurückziehen. Meinem Lieblings- und Heimatverein will ich dabei weiter ganz vorne mit Rat und Tat zu künftigen Erfolgen verhelfen.“

Die „Zehner“-Chefs Lingnau und Nürnberg schätzen sich sehr glücklich, den „Vorzeige-Zehner“ Peter Kosprd überzeugt zu haben, künftig an vorderster Linie im Vorstand des SCJ mitzuarbeiten.

Laut Lingnau und Nürnberg wird der „Ehrentrainer“ noch bis zum Saisonende parallel das Amt des sportlichen Leiters bekleiden.

Der jetzige Vize-Vorsitzende Robert Musiol, der laut Vorstand als „guter Geist“ des Vereins ständig vor Ort im Karl-Knipprath-Stadion aktiv ist, hat zur großen Freude der Chefetage bereits zugesagt, mit Beginn der neuen Saison als sportlicher Leiter zu fungieren.

Befristet Nothilfe leisten

Die „Zehner“ sind sich zudem bei der Personalie Peter Kosprd nicht zu schade, für einen befreundeten Nachbarverein eilige Nothilfe zu leisten. Da der FC Inden/Altdorf 09/21 ein schmerzliches und unerwartetes Leck bei seiner Trainer-Neubesetzung für seine 1. Mannschaft beklagt, hat der Vorstand des SC Jülich 1910/97 eine entsprechende Unterstützungsanfrage der Indener positiv beschieden. So werde Kosprd – begrenzt auf drei Monate – die bei den Indenern klaffende Trainerlücke füllen und an den Nachbarverein „ausgeliehen“.

„Dieser Support für die Indener ist begleitet von der klaren Vorgabe, dass unser sportlicher Leiter seine derzeitgen Aufgaben bei den Zehnern insbesondere beim Projekt Aufstieg in die B-Liga vollumfänglich weiter erfüllt und sodann kraftvoll in unseren Vorstand einrückt.

Das wird Peter schaffen, das ist so wie bei der alten Fußballdame Hertha BSC Berlin. Deren neuer Trainer coacht bekanntlich die Herthaner und gleichzeitig ganz nebenbei noch die ungarische Nationalmannschaft“, bemerken augenzinkernd Lingnau und Nürnberg.

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