Peter Frohn will mit Transparenz die Bürger einbinden

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Der Vorstand des CDU-Gemeindeverbands Niederzier steht – unterstützt von MdL Josef Wirtz (l.) – geschlossen hinter dem Bürgermeisterkandidaten Peter Frohn (4.v.r.).

Niederzier. Mit 97,9 Prozent der Stimmen haben die Mitglieder des CDU-Gemeindeverbands Niederzier den Ellener Peter Frohn unlängst auch offiziell zu ihrem Kandidaten für die Bürgermeisterwahl am 10. November gekürt. „Meine Begeisterung für die Kommunalpolitik motiviert mich, hauptberuflich Verantwortung für unsere Gemeinde zu übernehmen und mich für das Amt des Bürgermeisters zu bewerben“, hob Frohn hervor.

„Peter Frohn bringt alle Fähigkeiten zur Ausführung des Bürgermeisteramtes mit. Einen ausgewiesenen Finanzexperten und langjährigen Kommunalpolitiker wie ihn braucht eine Kommune in der heutigen Zeit. Er führt ein Unternehmen, das in der Gemeinde ansässig ist. Somit werden die Bürger zu Recht sagen können: Er ist einer von uns“, begründete die Gemeindeverbandsvorsitzende Gaby Schmitz-Esser die Kandidatenkür.

In seiner Rede zeigte Frohn auf, wo er Schwerpunkte setzen würde. „Eine sehr wichtige Aufgabe sehe ich zukünftig darin, die ortsansässigen Firmen aktiv zu unterstützen, Kontakte zu pflegen und gezielt Neuansiedlungen voranzutreiben.“ Und mit Bezug auf den ersten Leerstand in der „Neuen Mitte“ versicherte er: „Ich würde als Bürgermeister nicht warten, bis das nächste Geschäft schließt, sondern mich intensiv um den Einzelhandel und die Gewerbetreibenden kümmern.“

Neben der Stärkung der großen Orte dürfen aus Sicht des CDU-Bürgermeisterkandidaten aber die kleineren Ortschaften der Gemeinde nicht vernachlässigt werden. Auch dort sollen Baugebiete entstehen, die Verkehrsanbindung verbessert und ein flächendeckender optimaler Internetanschluss gewährleistet werden.

Ein Hauptproblem in der Gemeinde sieht der Ellener im Thema Lärm, ein Problem, das aus seiner Sicht von der Verwaltung in Niederzier völlig unterschätzt wird. „Sicher ist es heute weitaus schwieriger, Lärmschutzmaßnahmen zu erreichen, aber es ist eine historische Chance, die von der Gemeinde jetzt bei der Verlegung der A 4 zum Schutz der Bevölkerung wahrgenommen werden muss“, betonte Frohn.

„Die Umsetzung politischer Entscheidungen ist nur im Miteinander erfolgreich“, versprach Frohn, für mehr Transparenz zu sorgen und die Bürger einzubinden. Am Beispiel des Lehrschwimmbeckens Hambach verdeutlichte Frohn, dass man dort vor der schwierigen Aufgabe stehe, Fehler zu beheben, die von den bisherigen Entscheidungsträgern gemacht worden seien. „Eine frühzeitige Sanierung hätte die Schäden eingedämmt und die jährlichen Kosten in einem zumutbaren Rahmen belassen..“

„Viele Bürger fragen sich, wie lange sie noch in ihrem Haus wohnen können“, setzte sich Peter Frohn auch mit der Schadensersatzfrage bei tektonischen Störungen auseinander. „Die hunderten kleinen Störzonen, die durch die Absenkung des Gemeindegebietes um fast einen Meter entstanden sind, verursachen Schäden, die oft nicht anerkannt werden. Hier steht die Gemeinde in der Pflicht, sich für die Betroffenen einzusetzen“, stellte er klar.

„Die Gemeinde Niederzier und die Menschen in unseren Ortsteilen haben es verdient, sich für sie zu engagieren, die Ärmel hochzukrempeln und kräftig anzupacken“, versprach der CDU-Bürgermeisterkandidat, sich für seine Heimat einzusetzen. „Die Menschen haben es verdient, dass wir uns für sie die Ärmel hochkrempeln.“

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