Perspektiven für die Kirchender GdG Jülich

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Die Jülicher Propsteikirche und alle weiteren Gotteshäuser der GdG bleiben als solche erhalten. Foto: Uerlings

Jülich. In der Gemeinschaft der Gemeinden (GdG) Heilig Geist, Jülich werden auch in den nächsten Jahren alle Kirchen in der gewohnten Weise genutzt werden können. Das hat die GdG am Freitag mitgeteilt. Es sei das zentrale Ergebnis der Arbeitsgruppe Kirchliches Immobilienmanagement (KIM) in der GdG Heilig Geist, deren Aufgabe es war, ein Konzept zur künftigen Nutzung und Bewirtschaftung der Gebäude zu entwickeln.

Dieses Konzept ist diese Woche in der Sales-Kirche den Gremien vorgestellt worden, die darüber in den nächsten Wochen zu beraten und zu beschließen haben, berichtet die . Im Anschluss an diesen Abstimmungsprozess werden die genauen Einzelheiten des Konzeptes vorgestellt werden, wie die Gemeinschaft der Gemeinden weiter informiert.

Alle Gemeinschaften der Gemeinden im Bistum Aachen waren und sind aufgefordert, ein solches KIM-Konzept für sich zu erstellen. Die Kirchensteuereinnahmen des Bistums reichten nicht mehr aus, „um allein aus diesen Mitteln alle pastoral genutzten Gebäude wie Amtsräume, Gemeindeheime und Kirchen auf Dauer angemessen instand zu halten“.

Gleichzeitig ergeben sich aber durch die Zusammenarbeit oder Fusion von katholischen Kirchengemeinden neue Möglichkeiten, die Nutzung der Gebäude besser abzustimmen.

Eingehende Prüfung

Für den KIM-Prozess wurde in Jülich eine Arbeitsgruppe gebildet, bestehend aus gewählten Vertretern aller 16 Gemeinden, dem gemeinsamen Ausschuss von Kirchenvorstand und GdG-Rat. Vertretern aus dem Pastoralteam sowie Vertretern des Bistums Aachen. Unter der Moderation von Pfarrer Gattys (Würselen) wurde der Status aller pastoral genutzten Gebäude geprüft, einschließlich Kostenschätzungen für Instandhaltungsmaßnamen sowie der aktuellen Nutzung der Gebäude, und Perspektiven für die Zukunft überlegt.

Das jetzt erstellte Konzept geht davon aus, dass die Beheimatung der Menschen und das Leben der Gemeinden wichtige Orte sind, für die auch Räume zur Verfügung stehen müssen.

Das Offenhalten aller Kirchen sei angesichts der erforderlichen Einsparvorgaben des Bistums daher „nur möglich, durch Übername von Eigenverantwortung in den einzelnen Gemeinden sowie der Solidarität der Gemeinschaft“. Zugleich wisse das Konzept auch um die Herausforderungen der Kirche in den kommenden Jahren und biete Voraussetzungen dafür, dass die verfügbaren Mittel auch künftig kirchliches Leben in Jülich absichern können, informiert die GdG Heilig Geist Jülich.

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