Per Radikalkur zum freien Wasserabfluss

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Damit der nächste Jahrhundertregen durchrauschen kann, schafft der Kreisbauhof Platz im zugewucherten Gaben der K6. Foto: Jonel

Ederen. An der Kreisstraße 6 zwischen Ederen und Merzenhausen kreisen seit Tagen Säge und Baggerschaufel. Auf einer Länge von mehr als 250 Metern wird der Entwässerungsgraben neben Fahrbahn und Radweg von Büschen und Sträuchern befreit. Anschließend zieht der Bagger die Abflussrinne nach.

Auslöser der Aktion, die in der Bevölkerung auf Unverständnis stößt, weil in den Hecken Vögel ihre Nist- und Brutplätze eingerichtet hatten, waren die heftige Regenfälle im August.

Wie Walter Weinberger, stellvertretender Kreisbaudezernent, erklärt, hätten die Gräben beidseits der K6 wegen der wuchernden Flora das Wasser nicht „transportieren” können. Als Folge wurde die Fahrbahn überschwemmt. „Wir mussten da ran, damit das nicht noch einmal passiert.”

Die Maßnahme, bei der nicht nur die Hecken gekappt, sondern auch vier Lkw-Ladungen Schlamm abgefahren wurden, ist, so Weinberger, mit der Unteren Landschaftsbehörde abgestimmt. Das Buschwerk an den Böschungen der Gräben wurde zwar ebenfalls bis auf den Stock gekappt, soll aber im Frühjahr wieder austreiben, heißt es.
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