Pegel in den Mühlenteichen sinkt auf 20 Zentimeter

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Jülicher Land. Auch dieses Jahr hält der Wasserverband Eifel-Rur wieder die sogenannten Teichwochen ab. Die im Düren-Jülicher Land als Mühlenteiche bekannten Gewässer sind eigentlich Wassergräben, die teilweise bereits seit dem Mittelalter von der Rur und der Inde abgeschlagen wurden, um Gewerbe- und Industriebetriebe mit Wasser zu versorgen.

Bei den Teichwochen werden die Teiche einer Kontrolle und Reinigung unterzogen. Bewuchs wird im erforderlichen Maß zurückgeschnitten. Dazu werden die Teiche deutlich abgesenkt. Es verbleibt lediglich eine Wasserführung von etwa 20 Zentimetern zum Schutz der Fischfauna. In Mulden und Senken kann der Wasserstand durchaus auch höher sein.

Betreten verboten

Das Betreten der Mühlenteiche ist für Unbefugte verboten. Unerlaubtes Fischen, etwa auch das Abfischen mit Stellnetzen, erfüllt den Tatbestand der Fischwilderei und stellt damit einen Straftatbestand dar, der zur Anzeige gebracht wird.

Am letzten Tag der jeweiligen Teichwochen besteht Gefahr durch ein schnelles Ansteigen des Wasserstands. Nach Abschluss der Arbeiten an einem Teich werden die Schütze wieder geöffnet, und das Wasser aus Rur oder Inde strömt verstärkt in die Gräben.

Der Wasserverband weist darauf hin, dass Teichanlieger in den entsprechenden Teichwochen nach Abstimmung mit dem Umweltamt des Kreises Düren und dem WVER Arbeiten im Böschungsbereich vornehmen können.

Insgesamt fünf Teiche

Die Daten der Teichwochen im Einzelnen: Der Krauthausen-Jülicher Mühlenteich (KJT) macht den Anfang in der Zeit vom 29. August bis 3. September.

Der Kreuzauer Mühlenteich (KMT) wird vom 5. bis 8. September begangen. Der Dürener Mühlenteich (DMT) wird vom 7. bis 14. September der Inspektion und Reinigung unterzogen. Am Lendersdorfer Mühlenteich (LMT) findet die Teichwoche vom 16. bis 24. September statt, und der Altdorf-Kirchberg-Koslarer Mühlenteich (AKK) bildet in der Zeit vom 10. bis 16. Oktober den Abschluss der diesjährigen Arbeiten an den Teichen.

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