Jülich - Papierflieger-Versuch überzeugt Jugend-forscht-Jury in Jülich

Papierflieger-Versuch überzeugt Jugend-forscht-Jury in Jülich

Von: hfs.
Letzte Aktualisierung:
11766945.jpg
Und sie flogen auch weit: Die Papierflieger von Jens Modrzynski (l.) und Oliver Jonas vor den Augen der „Jugend forscht“-Juroren. Foto: hfs.

Jülich. Der Wettbewerb „Jugend forscht – Schüler experimentieren“ ist bundesweit mit über 12000 Jugendlichen gestartet. Der 16. Regionalwettbewerb ging ge­stern im Forschungszentrum Jülich (FZJ) über die Bühne. Dazu hatten sich – aus Sicht der Juroren sehr erfreulich – 93 Teilnehmer angemeldet, die 50 Arbeiten präsentierten.

Darunter befanden sich Jugendliche und Schüler der beiden Jülicher Gymnasien Haus Overbach (15 Projekte), Gymnasium Zitadelle (1), Käthe-Kollwitz-Realschule (2) Aldenhoven sowie die Gemeinschaftsgrundschule Jülich-West (Koslar), die mit zehn „Forschungsständen“ vertreten war.

„Jeder hat als Kind schon einmal einen Papierflieger gebastelt. Wir wollten nun einfach einmal wissen, welchen Einfluss die Falttechnik auf die Weite des Flugs hat, oder welche Eigenschaften den Weitflug unterstützen.“ Bei Jens Modrzynski (9 Jahre) und Oliver Jonas (10) war gestern morgen von Nervosität an ihrem Forschungsstand im Foyer des Hörsaals im FZJ keine Spur. Die beiden Schüler der Gemeinschaftsgrundschule West in Koslar blieben keine Antwort schuldig. Die vielen Papierflieger hatten sie nicht alleine gefaltet.

„Unsere Mitschüler haben uns geholfen, denn wir wollten so viele wie möglich am Tag der offenen Tür fliegen lassen“, berichtete Oliver vom Flugtag in der Turnhalle. Dort hatten sie ihre Abschussrampe aufgestellt, die mit Hilfe von Jens‘ Vater gebastelt worden war. „Denn schließlich sollten alle Modelle unter den gleichen Bedingungen wie Abwurfkraft, Luftumgebung, Abwurfhöhe und unter dem gleichen Abwurfwinkel gestartet werden“, erläuterte der Neunjährige den Versuchsaufbau der Wurfmaschine, die aus einem Holzbrett, zwei Vierkantrohren, einer Zugfeder, Seilzug und einer Spezialklammer, an dem der Papierflieger befestigt wurde, bestand.

Waren zuerst fünf Papierflieger im Test, entschieden sich die beiden Schüler dann für die drei Topmodelle. „Der Papierflieger mit Doppelklappe hat über 15 Meter geschafft“, erzählten die Schüler lachend. Die Jury war angetan vom Versuch, zeigte sich begeistert und durfte natürlich auch selbst den Abzugshebel tätigen, um Papierflieger durchs Foyer fliegen zu lassen. Das pfiffige Duo wurde belohnt.

Dass der Preis von Blumenerde allein keine Garantie für ein optimales Wachstum von Pflanzen ist, schlussfolgert Alexander Ruyters (13/Haus Overbach) in der Sparte Biologie im „Blumenerdeversuch“. Dafür steckte er Zucchini und Basilikum in die Pflanztöpfchen, stellte allerdings auch fest, „dass die Inhaltsstoffe Einfluss auf das Wachstum haben“. Aufmerksamkeit erregten aber auch Juliana Klocke (12) und Hannah Wicker (12) von der Realschule Aldenhoven, die mit selbst gemachten stabilen Seifenblasen mit Geruch und Farbe experimentierten.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert