Overbacher Vorträge über „Wasserkrise“ und Globalisierung

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In vielen Ländern beschwerlich zu beschaffen: sauberes Wasser. Das ist Thema eines Vortrags im Science College. Foto: K. Schwarzer

Jülich. Die dreitägigen Schülersymposien sind fester Bestandteil des außerschulischen Bildungsprogramms „Let’s Do Science“ des ­Scien­ce College Overbach in Jülich-Barmen.

Vom 16. bis zum 18. Februar treffen sich 90 Schülerinnen und Schüler aus Nordrhein-Westfalen und der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens für drei Tage, um mit renommierten Fachleuten aus Wissenschaft und Technik aktuelle Themen der Globalisierung zu erörtern. Das Symposium wird in Zusammenarbeit mit dem Forschungszentrum Jülich veranstaltet. Zwei öffentliche Abendvorträge sind vorgesehen.

Am Donnerstag, 16. Februar, beginnt um 19 Uhr der Vortrag „Waschmittel der Atmosphäre“. Professor Andreas Wahner, Direktor des Instituts für Troposphärenforschung am Forschungszentrum Jülich, erläutert wie das sogenannte Hydroxyl (OH)-Radikal dafür sorgt, dass sich die Atmosphäre selbst von vielen Spurengasen reinigen kann.

Einen Vortrag zum Thema „Sauberes Wasser – eine globale Schicksalsfrage“ hält Professor Klemens Schwarzer, Senior Scientist am Solar-Institut Jülich, am Freitag, 17. Februar, im Haus Overbach. Ab 19 Uhr zeigt er auf, wie die wachsende Weltbevölkerung, zunehmende Wasserverschmutzung und Klimawandel die „Wasserkrise“ besonders in den Schwellen- und Entwicklungsländern verschärfen. Schwarzer setzt sich seit Jahrzehnten für Projekte ein, die Hilfe zur Selbsthilfe ermöglichen.

Am Samstagmorgen um 10 Uhr präsentieren die Schülerarbeitsgruppen ihre Ergebnisse zu den Themen Mobilität, Wasserstoff, Großspeicher für Energie, Internet und Mikroprozessoren, reines Wasser, Landwirtschaft, Mikroben/Hygiene, Internet – Macht der Bilder und „Wird unsere Zukunft ein Schlaraffenland?“.

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