Overbacher Schülergruppe besucht Großrächen

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Barmen. Unter dem Motto „Von der Braunkohle in die Braunkohle – wie die heutige Jugend das Indeland einmal gestalten könnte“ besuchten im Oktober 21 Geographen des Grund- und Leistungskurses Erdkunde am Gymnasium Haus Overbach mit ihren Lehrpersonen Reifferscheidt und Cohnen die Lausitz.

Nach Überqueren der ehemaligen innerdeutschen Grenze, verbunden mit einer Besichtigung des ehemaligen US-Beobachtungsstützpunktes Point Alpha, erreichte die Gruppe das IBA-Studierhaus im brandenburgischen Großrächen.

Am nächsten Tag machten sich die Overbacher Pennäler mit einer Schülergruppe des Friedrich-Engels-Gymnasiums Senftenberg auf den Weg, das vom Braunkohleabbau geprägte Lausitzer Revier zu erkunden. Die Expeditionsgruppe entdeckte eine sich entwickelnde Seenlandschaft, die mit Kanälen verbunden bis Berlin schiffbar gemacht werden soll. Zur Rekultivierung gehört nicht nur das Element Wasser, sondern auch Wein, der an den Hängen der Seeufer wächst. Mit einem Solarkatamaran auf dem Senftenberger See erlebte die Gruppe, wie Tourismus und Naturschutz miteinander vereinbar sind. Die herbstliche Witterungsbeständigkeit der Reisenden wurde in 80 Meter Höhe beim Besuch einer stillgelegten, über 500 Meter langen Förderbrücke F60, die Abraum über dem Kohleflöz abtransportierte, auf die Probe gestellt.

Ein Raumwahrnehmungsworkshop zum Thema „Gestaltung von Räumen – aktuelle Möglichkeiten und Grenzen für Jugendliche im Lausitzer Seenland“ rundete die Energietour ab.

Ein herzliches Dankeschön geht an Kyra Pfeil und Vanessa Hauert von der Indeland GmbH, ans IBA-Studierhausteam sowie an die RWE-Stiftung für die Einladung und die Gesamtorganisation des gelungenen Bildungsaustausches. Die Overbacher Reisegruppe freut sich schon auf ein Wiedersehen mit den Schülern vom Friedrich-Engels-Gymnasiums Senftenberg im Frühjahr im Indeland.

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