Barmen - Overbacher Musiker interpretieren das Weihnachtsoratorium

Overbacher Musiker interpretieren das Weihnachtsoratorium

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Barmen. Johann Sebastian Bachs Weihnachtsoratorium beginnt mit fünf Paukenschlägen. Sie wirken für viele Konzertbesucher wie ein Gong, der das Tor zum Weihnachtsfest öffnet. Es gibt wohl kein zweites Chorwerk, das so populär ist, und so gehört der Besuch des Weihnachtsoratoriums zu den lieb gewordenen Traditionen des Weihnachtsfestes.

„In Bachs Weihnachtsoratorium wird die Weihnachtsgeschichte musikalisch erzählt und gefeiert”, meint Martin te Laak, Dirigent der Overbacher Chöre und Leiter der Overbacher Singschule. Unter seiner Leitung erklingen am Sonntag, 19. Dezember, um 17 Uhr in der Overbacher Klosterkirche in Barmen die Kantaten 1-3 des Weihnachtsoratoriums.

Der Overbacher Kammerchor, Mitglieder des Jungen Chores Overbach und das Overbacher Kammerorchester musizieren dort Bachs großes Werk. Die solistischen Partien übernehmen überwiegend Mitglieder des Overbacher Kammerchores, die alle eine Gesangsausbildung in der Singschule von Anna Schander wahrnehmen. Für die Einstudierung des Orchesterparts zeichnet Ulrike Erdtmann verantwortlich.

Das 1734/45 verfasste Weihnachtsoratorium ist kein einheitliches, im Ganzen komponiertes Werk, sondern setzt sich aus sechs einzelnen Kantaten zusammen. Sie wurden an den sechs Gottesdiensten zwischen dem ersten Weihnachtsfeiertag und dem Dreikönigstag in den Leipziger Kirchen aufgeführt.

Die Overbacher Musiker präsentieren in den drei ersten Kantaten die Zeit vor Jesu Geburt, den Pilgergang der Hirten nach Bethlehem und die Freude und Preisung der Geburt des Gottessohnes. Aufgrund der hohen Nachfrage empfiehlt es sich, Karten im Internet vorzubestellen. Zudem sind Karten im Vorverkauf zu 10 Euro, ermäßigt 5 Euro, bei der Buchhandlung Fischer, Kölnstraße, erhältlich.
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