Overbacher Adventssingen: Mit Baum und Krippe

Von: Kr.
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Junger Chor und Blasorchester ergänzten mit ihrer Musik und ihren Liedern die moderne Version des Krippenspiels. Foto: Kròl

Barmen. „Weihnachten ist nicht schwer zu verstehen. Setzten sie sich mit einem Glas Wein oder einer Tasse Tee vor den Weihnachtsbaum und die Krippe und erinnern sich. Erinnern Sie sich daran, dass Gott nicht nur neben ihnen sitzt, sondern auch in ihnen ist. Lachend oder weinend mit Ihnen durchs Leben geht und Sie nie verlässt. Denn er heißt Immanuel - Gott mit uns.“

Diese Worte von Pater Josef Költringer, der die Moderation des Overbacher Adventssingens übernommen hatte, rührten an und auch seine weiteren Erklärungen zum Weihnachtsfest, das für ihn für Geborgenheit, Annahme in der Familie und Frieden steht, taten ein übriges.

Der Geist des Weihnachtsfestes spiegelte sich auch im weiteren Programm des Konzertes wider, das getragen wurde von geistlichen Liedern, besinnlichen Texten und beschwingten Melodien. Es war ein ausgewogenes Programm, das von der populären, modernen Weihnachtsmelodie bis hin zu gregorianischen Gesängen aus dem 13. Jahrhundert reichte. Fast drei Monate hatten sich die 140 Schülerinnen und Schüler mit Kerry Jago, Leiter der Chöre, und Stephan Hebeler, Leiter des Blasorchesters, auf diesen Tag vorbereitet. Ob nun im Kinder, im Klosterchor, im Jungen Chor oder im Blasorchester – alle hatten ihr ganzes Können und ihr Herzblut ins Konzert gesteckt, das am dritten Adventwochenende an drei Abenden aufgeführt wurde.

Den Zuhörern eine besinnliche Stunde bereiten und damit an den eigentlichen Sinn des Weihnachtsfestes zu erinnern, war ihr gemeinsames Ziel. An allen drei Abenden restlos besetzt war die weihnachtlich geschmückte Klosterkirche von Haus Overbach. Auf gewohnt hohem Niveau muszierten und sangen die jungen Akteure. Den Anfang machte der Klosterchor. In der abgedunkelten Kirche kam ihr gregorianischer Gesang voll zum Tragen. Blasorchester und Kinderchor setzten das Programm fort. Besonders stimmungsvoll aber war der Klassiker „Stille Nacht“.

„Eine unerwartete Reisegesellschaft“ traf beim modernen Krippenspiel der Theatergruppe zusammen. Die einzelnen Szenen wurden eindrucksvoll vom Jungen Chor und Blasorchester ergänzt. Es folgten weitere weihnachtliche Weisen meist jüngeren Ursprungs bis hin zu Rudolph the Rednosed Reindeer, das in zwei Versionen einmal vom jungen Chor mit Ensemble und einmal vom Blasorchester dargeboten wurde. Das Konzert endete ganz klassisch mit dem Weihnachtslied „Macht das Herz die Hände weit“.

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