„Osterputz” mobilisiert mehr als 500 Teilnehmer

Von: gre
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Jeder Ort in der Gemeinde Aldenhoven - wie auf dem Bild Schleiden - hat sein Fließ, das ebenfalls in den „Osterputz” einbezogen werden musste. Foto: Greven

Aldenhoven. Was vor einem Jahr begonnen wurde, hat sich als Erfolg erwiesen. Bürgermeister Lothar Tertel zog das Resümee für die Osterputzaktion: Wesentlich mehr Teilnehmer fanden wesentlich weniger Müll in und um die Orte der Gemeinde.

Die listenmäßige Erfassung ergab mehr als 500 Teilnehmer am Osterputz, 25 Prozent mehr als im Vorjahr. Besonders der Kernort Aldenhoven war in Bewegung. Über 200 Personen beteiligten sich dort. Der Bürgermeister hatte alle Vereine angeschrieben. Viele, nicht alle, machten mit. Fast alle im Rat vertretenen politischen Parteien waren ebenfalls bei der Aktion vertreten.

Erfreulicherweise fühlten sich auch viele vereinsmäßig nicht gebundene Bürger angesprochen und halfen mit, ihren Ort sauberer zu machen. Das Sammelergebnis war deutlich geringer als 2008. Das beweist, dass die Bevölkerung durch die Säuberungsaktion sensibilisiert worden ist und weniger Müll weggeworfen wird.

Bevorzugte Wegwerfstellen sind wie im Vorjahr die Grünanlagen und Sportplätze. Papier, Flaschen und Zigarettenschachteln mussten die Sammler hier aus den Büschen entfernen. Auf den Kinderspielplätzen waren von Müttern oftmals achtlos weggeworfene Behälter für Babynahrung aufzulesen. Sicherlich gut gemeint war es vom Bürgermeister, überall in der Gemeinde Behältnisse für Hundekot-Tüten anzubringen. Offenbar gibt es noch zu viele Hundehalter, die dies missachten. Hundekot in den Anlagen und „Tretminen” auf den Gehwegen gibt es nach wie vor, und zusätzlich fliegen noch die Kottüten durch die Gegend.

Osternest als „Dankeschön”

Für jeden der Teilnehmer an der Aktion hat der Bürgermeister als Dankeschön ein kleines „Osternest” spendiert. Zusätzlich servierten einige Ortsbürgermeister ihren Sammlern Kaltgetränke, Wurstbrötchen und Erbsensuppe. Auch so etwas motiviert. Aber das beste Motiv ist, dass die Orte doch sauberer geworden sind.

Es war jedoch sicher nicht Sinn der Aktion, dass von Anliegern vernachlässigte Gossen gesäubert wurden. In solchen Fällen zeigt eine Ordnungsmaßnahme nachdrücklichere Wirkung.
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