Ortsteile nehmen die Zukunft selbst in die Hand

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Entwickeln Perspektiven für die Dörfer an der Kante (v.l.): Werner Pawlak, Stephan Kronholz, Helmuth Kieven, Martina Klöhn, Irene Fröhlich, Margarete Lersch, Marco Johnen, Anne Schüssler und Volker Bode.

Jülich. In den drei Jülicher Ortsteilen Altenburg, Bourheim und Kirchberg tut sich etwas: Hier wird die Zukunft selbst in die Hand genommen. So kann man den Prozess zusammenfassen, der mit den Dorfwerkstätten der vergangenen Jahre, die vom Kreis Düren initiiert werden, begonnen wurde und immer noch nachhaltig wirkt.

Neu ist, dass die bis jetzt voneinander unabhängigen Überlegungen zukünftig stärker auf die gemeinsamen Ziele ausgerichtet werden sollen. Getreu dem Motto „Nur zusammen sind wir stark“ beschlossen die Ortsvorsteher Irene Fröhlich (Altenburg), Werner Pawlak (Bourheim) und Helmuth Kieven (Kirchberg) bei einem Ortstermin, dass demnächst die Interessen gebündelt werden sollen und eine enge Zusammenarbeit entstehen soll.

Dorfübergreifende Themen gibt es reichlich, wie Stephan Kronholz vom Dorfgemeinschaftsverein „Zukunft Kirchberg“, der auch zum Sprecher für die drei Ortsvorsteher in Sachen LEADER bestimmt wurde, betont. Angefangen von der Vernetzung der Wegeführungen über die Daseinsvorsorge bis hin zur Thematik dörflicher Treffpunkte wurde eine große Sammlung von Übereinstimmungen definiert.

Unterstützt werden die Dörfer dabei von Margarete Lersch und Anne Schüssler vom Amt für Kreisentwicklung beim Kreis Düren sowie von Marco Johnen, der als Regionalmanager mögliche Förderprojekte der LEADER-Region Rheinisches Revier an Inde und Rur koordiniert und begleitet.

Das LEADER-Programm der EU und des Landes NRW bietet verschiedene Möglichkeiten, um Projekte der Regionalentwicklung im ländlichen Raum bezuschussen zu lassen. Dies könnte auch die Dorfgemeinschaften aus Altenburg, Bourheim und Kirchberg in die Lage versetzen, Ideen zur Weiterentwicklung der Dörfer zu realisieren.

An einem Auftaktgespräch über die generelle Zielrichtung nahmen außerdem Martina Klöhn und Volker Bode von der Dürener Ingenieurgesellschaft Weyer Gruppe teil, um ihre Erfahrungen aus den von ihnen organisierten Dorfwerkstätten im Kreis Düren einzubringen.

Mit breiter Beteiligung der Dorfbevölkerung soll in den kommenden Wochen und Monaten ein Gesamtkonzept erarbeitet werden, von dessen Umsetzung alle drei Dörfer profitieren werden.

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