Orkan „Xynthia” wütet im Jülicher Land

Von: ma.ho.
Letzte Aktualisierung:
xynthiabu
Große Rurstraße: Eine Fichte warf große Äste ab. Foto: Horrig

Jülich. Nachdem sich das Sturmtief „Xynthia” über Spanien und Frankreich mächtig ausgetobt hat, ist es weitergezogen und hat am Sonntag über dem Westen Deutschlands gewütet. Auch im Jülicher Land hat „Xynthia” mit Vehemenz zugeschlagen. Bäume kippten auf die Straße, Gegenstände flogen durch die Luft, und Schilder knickten um.

Die Freiwillige Feuerwehr Jülich rückte neben vielen „kleineren” Einsätzen auch zum Schrickenhof nach Kirchberg aus, wo ein Baum einen Pkw unter sich begraben hatte.

An der Kreisbahn-Strecke Höhe Kopernikusstraße blockierte ein umgeknickter Baum die Gleise. An der Großen Rurstraße drohte eine schwere Fichte auf die Fahrbahn zu fallen - sie hatte bereits größere Äste abgeworfen.

In der Gemeinde Aldenhoven gab es zunächst im Römerpark für die Feuerwehr alle Hände voll zu tun. Später musste gar die Landstraße 228 zeitweise gesperrt werden, weil so viele Bäume und Äste auf der Fahrbahn lagen. Die Linnicher Wehr rückte nach Tetz und Glimbach aus - auch hier wurden Bäume entwurzelt und brachen große Äste ab.

Hatte sich das Wetter am Sonntagmorgen noch recht friedlich präsentiert, war das wohl eher die berühmte „Ruhe vor dem Sturm”. Gegen Mittag ging es los und hielt bis in die Nachtstunden an - mit Orkanböen von bis zu 120 Stundenkilometern.
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert