Aldenhoven - Orientierungsprogramm: Mit wachen Augen in die Berufswelt

Orientierungsprogramm: Mit wachen Augen in die Berufswelt

Von: gre
Letzte Aktualisierung:
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Mitten unter den 8-Klässlern der KKRS ließ sich Thomas Rachel über die Eindrücke des Berufsorientierungsprogramms berichten. Foto: Greven

Aldenhoven. Die Handwerkskammer und das Sozialwerk Dürener Christen zeichnen im Trägerverbund für die Umsetzung des Berufsorientierungsprogramms für die Schülerinnen und Schüler allgemeinbildender Schulen verantwortlich. Schülerinnen und Schüler der Klassen 8 der Käthe-Kollwitz-Realschule (KKRS) Aldenhoven haben hieran kürzlich teilgenommen.

In zwei Wochen konnten sie verschiedene Berufe kennenlernen, die ihnen die künftige Berufswahl erleichtern sollen.

Thomas Rachel, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesbildungsministerium, wollte an Ort und Stelle von den Schülerinnen und Schülern erfahren, welche Eindrücke sie aus den verschiedenen überbetrieblichen Arbeitserprobungen mitnehmen konnten.

Die frühzeitige und praxisbezogene Orientierung soll dazu dienen, praktische Erfahrungen zu sammeln, Eignung und Neigung in verschiedenen Berufen zu ermitteln. Thomas Rachel betonte die Notwendigkeit eines solchen frühzeitigen Einblicks in den späteren Beruf, nicht zuletzt um die Motivation für den künftigen Schulabschluss zu erhöhen. Mit Freude vernahm Rachel aus dem Munde von Rektor Helmut Gehring, dass es in der KKRS keine Schulabbrecher gebe.

In den zwei Wochen der Berufsorientierung lernten die Schülerinnen und Schüler verschiedene Bereiche kennen, Büroarbeit, Verkauf, Maler- und Lackierer, Metall, Elektro und Zierpflanzenanbau. Nicht alles verlief nach dem Geschmack der Jugendlichen. Sie kritisierten auch einzelne Abläufe in der einen oder anderen Branche, insbesondere hinsichtlich des Umgangs einzelner Ausbilder, die der Nachbesserung bedürfen. Martina Herten, zuständige Fachlehrerin, versprach, diese zu veranlassen. Mehrheitlich waren viele von dem vermittelten Einblick in die Berufswelt angetan und konnten sich vorstellen, sich für den einen oder anderen Beruf zu entscheiden.

Thomas Rachel bedankte sich für die Reflektionen der Jugendlichen, die davon zeugten, dass sich alle aufmerksam mit den Aufgaben befasst hatten und das Erfahrene durchaus zu beurteilen wussten. „Ihr werdet schon den richtigen Pfad finden.“ Von der der Jugend nachgesagten „Null-Bock-Mentalität“ war hier nichts zu verspüren. Ein sehr gutes Prädikat für die KKRS.

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