Krippenfreunde Rurdorf: Kurse starten im September

Orientalische Bauweise ist Trend: 60 kleine Kunstwerke im Schützenhaus

Von: Kr.
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Stolz präsentierten die Teilnehmer der Krippenbaukurse ihre Meisterwerke. Foto: Kròl

Rurdorf. Für die Krippenfreunde Rurdorf beginnt die Weihnachtszeit bereits im September, denn dann starten die Krippenbaukurse, die der Verein seit vielen Jahren anbietet und die sich nach wie vor großer Beliebtheit erfreuen.

Zwei Kinder- und Jugendkurse, die von Lilly und Georg Bergemann ganz hervorragend betreut werden und an denen 16 junge Krippenbauer teilnahmen, sowie vier Erwachsenen-Kurse mit insgesamt 26 Teilnehmern, die Hans Peter Kempen und Ulrike Peters leiten, standen in diesem Jahr wieder auf dem Programm.

Damit alles rechtzeitig fertig wird, muss dann auch schon so früh begonnen werden, denn schließlich wollen alle Bauer ihre Krippen bei der großen Ausstellung im Schützenhaus des Dorfes an den ersten beiden Adventswochenenden präsentieren.

So manche Wiederholungstäter ist unter den Kursteilnehmern, erklärt der Vorsitzende des Vereins, Wolfgang Goebele, denn sie schätzen nicht nur den Zusammenhalt und die Atmosphäre bei diesen Kursen, sie wissen auch, dass sie sich beim Bau weiterentwickeln und jede Krippe anders wird und einen ganz persönlichen Stempel erhält.

Das kann man auch bei einem Gang durch die Ausstellung mit ihren rund 60 kleinen Kunstwerken feststellen. In diesem Jahr lag zwar eindeutig die orientalische Bauweise im Trend, doch keine Krippe gleicht der anderen. Jeder Bauer bringt seine ganz individuellen Gestaltungsmöglichkeiten mit ein. „Unser Ziel ist es auch, jedes Jahr anders zu sein“, erklärt Goebele.

Individuelle Gestaltung

Auch in diesem Jahr waren wieder zahlreiche Laternenkrippen zu bewundern, die ebenso individuell gestaltet werden, wie die großen. Nachdem nun alle Krippen fix und fertig und liebevoll bis ins kleinste Detail ausgearbeitet worden waren, treffen sich die Krippenbauer zur Ausstellungseröffnung zu einem kleinen Fest.

Dabei wird sich natürlich rege ausgetauscht und, wie Wolfgang Goeble berichtete, sind auch dabei schon die Kurse für das nächste Jahr nahezu ausgebucht. Auch am zweiten Adventswochenende ist die Ausstellung geöffnet und zwar am Samstag von 14 bis 18 Uhr und Sonntag von 12 bis 18 Uhr. Zeitgleich ist der Verein dann mit 30 Krippen beim Overbacher Adventsmarkt vertreten.

Aufgebaut haben die Krippenfreunde auch wieder die große Außenkrippe vor dem Pfarrhaus. Bis Maria Lichtmess wird es dort wechselnde Bilder geben. Zurzeit ist die Verkündigungsszene zu sehen, dann folgt die Herbergssuche, die Geburtsszene, die Heiligen Drei Könige und zum Schluss die Flucht nach Ägypten. Am 3. Adventswochenende wird auch wieder der Krippenweg eröffnet. Durch das ganze Dorf zieht sich dieser Weg und in 30 Häusern sind in den Fenstern die kleinen Kunstwerke zu bestaunen.

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