Lucherberg - Organist Manfred Dung: Orgel in der Kirche, „Trumm” im Verein

Organist Manfred Dung: Orgel in der Kirche, „Trumm” im Verein

Von: jago
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Auf dem Weg zur Orgel in der Pfarrkirche St. Nikolaus Lucherberg: Seit 40 Jahren erfreut Organist Manfred Dung die Gläubigen mit seiner Musik zum Lobe Gottes.

Lucherberg. „Wir bedanken uns für die vielen Jahre, in denen Sie mit der Musik unsere Messfeiern verschönert und den richtigen Rahmen gegeben haben.” So steht es auf der Glückwunschkarte, die die Mitglieder der Pfarrgemeinden St. Clemens und Pankratius Inden und St. Nikolaus Lucherberg ihrem Organisten Manfred Dung unter anderem zum 40-jährigen Dienstjubiläum überreicht haben.

Ein Satz, der in seiner schnörkellosen Einfachheit all das ausdrückt, was sich in den vielen gemeinsamen Jahren aufgebaut hat: Es bedarf keiner großartigen Umschreibungen und Jubelarien; man weiß ganz einfach, was man aneinander hat.

Bereits im zarten Alter von zwölf Jahren begann die musikalische Karriere des Altdorfer Jungen, als er aus der Not heraus -Ê der bis dahin tätige Organist musste aus gesundheitlichen Gründen das Amt aufgeben -Ê zur Messe in der damaligen Altdorfer Gemeinde St. Pankratius die Orgel spielte.

Aus den zaghaften Anfängen entwickelte sich eine kontinuierliche und verlässliche Zusammenarbeit, die auch über die Umsiedlungsphase in den 90er Jahren hinaus Bestand behielt.

Viel Erfahrung sammelte er in der Ausbildung zum Musikalienhändler. Diesem Beruf ist Dung treu geblieben, er feierte als kompetenter Kundenberater im Kölner Musikhaus Tonger kürzlich sein 30-jähriges Berufsjubiläum.

„Wenn es darum geht, großartige Werke von Johann Sebastian Bach zu interpretieren, gibt es bestimmt kompetentere Virtuosen als mich”, beantwortet Manfred Dung die Frage nach seinen künstlerischen Ambitionen und sieht sich nicht als „großen Konzertorganisten”. Was er mit seinem Orgelspiel in den Messfeiern und Gottesdiensten, bei Hochzeiten oder Taufen jedoch ganz vorzüglich beherrscht, ist das Schaffen einer würdigen, manchmal sogar ergreifenden Atmosphäre im Gotteshaus.

Als praktizierender Katholik sieht Dung sich selbst in der Verantwortung, die im Glauben verborgene Reinheit mit Hilfe der ihm gegebenen Möglichkeiten über die Musik erkennbar zu machen. Dazu bietet ihm das „Gotteslob” als Standardwerk der Gemeindemitglieder zur katholischen Messe ein umfangreiches Repertoire zu jeglichem Anlass.

„Am schönsten ist es natürlich, wenn viele Besucher des Gottesdienstes mitsingen”, wie er bei bekannteren Werken wie „Großer Gott, wir loben dich” oder dem gesungenen Glaubensbekenntnis immer wieder beobachtet.

„Wir hoffen, dass Sie noch viele Jahre uns mit Ihrer Orgelmusik erfreuen werden, bringen die Pfarrmitglieder ihre Verbundenheit zum Ausdruck. Allem Anschein nach wird dieser Wunsch in Erfüllung gehen, an Manfred Dung wird es jedenfalls nicht scheitern. „Ich fühle mich hier in diesen Pfarrgemeinden geborgen und zu Hause”, lautet sein Bekenntnis. Auf Grund der Reduzierung der Gottesdienste in den einzelnen Gemeinden wird sein Tätigkeitsbereich ab Januar auf St. Barbara Schophoven ausgedehnt.

Doch nicht nur die Kirchgänger erfreuen sich an der Musik von Manfred Dung; im Spielmannszug Blau-Weiß Inden/Altdorf haut er auf die „Decke Trumm” und wird in Kürze dort das 25-jährige Mitgliedsjubiläum feiern.
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