Organisationsteam des Linnicher Kultursommers ins rechte Licht gerückt

Von: ptj
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Die offizielle Eröffnung des Linnicher Kultursommers mit Sonnenschein, guter Laune sowie „festlichen und fetzigen Klängen“. Foto: Jagodzinska

Linnich. Sommertemperaturen, gute Laune, kühle Getränke sowie „festliche und fetzige Klänge“ aus den Blechblasinstrumenten des Dürener Ensembles „Brass für Spass“ bestimmten die Eröffnung des Linnicher Kultursommers auf dem Vorplatz des Glasmalereimuseums.

Immer mehr Gäste, Freunde und Gönner versammelten sich auf dem Museumsplatz, etliche Passanten blieben stehen, um der Musik zu lauschen.

Unter den Gästen weilte auch Gottfried Dercks, Gestalter des „Stadtmauergartens“ hinter dem Glasmalerei-Museum, der vor zwei Jahren der Öffentlichkeit übergeben wurde. Sichtlich erfreut über den großen Zuspruch bei der Auftaktveranstaltung lag es Kurt Beaujean, Vorsitzender des Stadtmarketing-Vereins „Wir in Linnich“, am Herzen, das Organisationsteam „ins rechte Licht zu rücken“.

Sachverstand und Engagement

Namentlich stellte er die „Mannschaft mit viel Sachverstand und Engagement“ vor: Angeführt von Dorothea Gerards haben sich Mechtild Zillekens, Karl-Heinz Herzogenrath, Lore Hilger, Hilde Gottfroh, Agnes Hasse, Stefan Helm, Bina und Wilfried Theissen, Pfarrerin Wiebke Harbeck, Hedi Fassbender-Etzel, Patricia Eschweiler und Karl-Leo Gerards hervorgetan. Besondere Erwähnung fand auch die organisationstalentierte Arbeitsgruppe „RadKulTour“. Beaujean lud ausdrücklich dazu ein, die in Linnicher Geschäften, Banken und öffentlichen Gebäuden ausliegenden Programmhefte mitzunehmen, „um nichts zu verpassen“. Denn vier von 63 Veranstaltungen in der Reihe haben bereits stattgefunden, „ohne dass viele das bemerkt haben“.

Der Kultursommer warte mit „hochgradig qualifizierten und damit kostenintensiven Veranstaltungen auf“. Umso mehr freute sich Beaujean über die „steigende Zahl von Sponsoren“, darunter die Indeland GmbH und der Stromkonzern Innogy (RWE). Erwähnenswert ist in diesem Zusammenhang die kostenfreie Bewirtung mit alkoholfreien Kaltgetränken und Knabbereien zum Auftakt.

Kurze Begrüßungsrede

„Eigentlich sind wir nicht hier, um Reden zu hören“, hielt Bürgermeisterin Marion Schunck-Zenker ihre Begrüßungsworte bewusst kurz und lobte die „hervorragende Veranstaltung(sreihe)“. Unter Leitung von Ralf Neumann startete das als Jugendorchester angelegte Brass-Ensemble – viele sind der Jugend längst entwachsen – mit den ersten beiden Sätzen der „Haslemere Suite“ von Peter Graham.

Das breit gefächerte Repertoire führte ferner durch die Super Hits der 90er, Triumphmärsche und israelische Folksongs bis hin zu „e spenstig“ des norwegischen Komponisten Torstein Aagaard-Nilsen im Swing-Style. In der Zugabe zeigte sich das Brass-Orchester mit dem „Peter Gunn Theme“ von Henry Mancini rockig mit jazzigen Einlagen. Nach jedem Stück ernteten die Blasmusiker und Percussionisten kräftigen Applaus.

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