Ordnungshüter ziehen die Alkoholgrenze

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Wasser statt Alkohol: Katarina Esser, Lidl-Filialleiter Christian Merschen, Hans Pinell vom Jülicher Ordnungsamt, Franziska Orkisz vom Kreisjugendamt Düren und Günther Nießen von der Polizei Jülich machen sich für den Jugendschutz stark. Foto: Gottfroh

Jülich. Jugendliche sprengen an Karneval gerne die Promillegrenzen und trinken mehr, als sie sollten. Besonders am Fettdonnerstag nehmen es die jungen Menschen mit dem gesetzlichen Verbot, harten Alkohol zu konsumieren, nicht so genau.

Damit Geschäftsinhaber und Besitzer von Lokalen den Jugendschutz - im Sinne der Heranwachsenden - um so ernster nehmen und damit einen wichtigen Teil dazu beitragen, die Jugendlichen vor Gefahren durch übermäßigen Alkoholkonsum zu schützen, sind Vertreter der Stadt Jülich schon zwei Wochen vor Beginn des Straßenkarnevals im Einsatz. Sie wollen ortsansässige Geschäfte noch einmal für den Jugendschutz und das Thema Alkoholmissbrauch sensibilisieren.

Das Trinken soll den jungen Jecken an Weiberfastnacht nicht verboten werden - das eine oder andere Bier zu trinken ist für mindestens 16-Jährige in Ordnung. Ziel der Aktion ist es zu vermeiden, dass sich die Jugendlichen in der Jülicher Innenstadt gezielt in die Besinnungslosigkeit trinken.

Katarina Esser, Leiterin des Amtes für Kinder, Jugend und Sozialplanung der Stadt Jülich, Hans Pinell vom Jülicher Ordnungsamt und Franziska Orkisz vom Kreisjugendamt Düren besuchen deshalb gemeinsam mit Günther Nießen von der Polizei Jülich die Geschäfte und Lokale der Herzogstadt, um die Verkäufer, Wirte und Kellner dazu anzuhalten, bereits jetzt die Kontrollen der Personalausweise an den Kassen zu verschärfen, damit die Jugendlichen nicht die Möglichkeit haben, ihre promillehaltigen Getränke bis Weiberfastnacht in ihren Zimmern zu bunkern.
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