Opherten „Knenng“ höppen fröhlich

Von: jago
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Grandiose Stimmung bei der Kostümsitzung der KG GV „Frohsinn“ Opherten: Das Dreigestirn zeigte sich schon beim Einzug und dem anschließenden Auftritt der Original-Tanzgruppe „Kölsch-Hännes‘chen“ in Höchstform. Foto: Jagodzinska

Opherten. Die „Kostümsitzung Vol. 6“ der KG GV „Frohsinn“ Opherten hielt auch in der sechsten Auflage nach den umwälzenden Neuwahlen 2012 mit dem Moderatoren-Duo Stimmungseinzug. Inzwischen sind Simone Paar und Herbert Lingens ein perfekt eingespieltes Team, das die einzelnen Auftritte witzig und schlagfertig ankündigt und mit spontanen Kommentaren zwischendurch für Heiterkeit sorgt.

Was gibt es Schöneres als Karneval im Dörp, dachten die Jecken im voll besetzten Festzelt in Erwartung eines Programms, das all das zu bieten hatte, was man sich von einer gelungene Kostümsitzung erhofft: fetzige Musik, furiose Tanzbeiträge und raderdolle Redebeiträge.

Zum Auftakt rockten die Eigengewächse „Dancing Kids“ das Zelt mit einer prima einstudierten Choreographie. Wenn schon zu Beginn einer Sitzung verkündet wird, dass sich der Höhepunkt des Abends nähert, kann dies nur heißen, dass der Einzug des Dreigestirn bevorsteht. Stehende Ovationen begleiteten Prinz Jürgen I (Frantzen), Bauer Carlo (Schorn) und Jungfrau Janina (Jan Schenk), nicht zu vergessen Prinzenführer Guido (Pungg), bei ihrem Triumphzug durch die Menge hin zur Bühne.

„Ejahl woher mir sin – mir sin Kninng!“ lautet das diesjährige Sessionsmotto, und so kommen die Tollitäten aus vier verschiedenen Dörfern der Gemeinde Titz – Karneval überwindet Grenzen.

Die Begleitung der urkölschen Original-Tanzgruppe „Kölsch-Hännes‘chen“, die typische Figuren des Kölner Lebens vereint und in einer grandiosen Tanzdemonstration die original rheinische Freude am Feiern hoch leben lässt, war ein fantastisches Geschenk an das närrische Volk. Eine mehr als verdiente erste Rakete war fällig.

Dann war es wieder soweit, „Helga und Trudchen“-Zeit. Die beiden Ophertener Vollblut-Karnevalistinnen trafen sich zum Zwiegespräch der deftig ländlichen Art. Einfach köstlich, wie die Ladies sich selbst und einzelne Matadore der Lokalprominenz auf die Schippe nahmen. Den beiden kann man nicht böse sein, auch wenn sie ab und zu mal frech werden.

Als alter Hase im Ophertener Karneval hatte auch „D‘r Juppes“ bei den Knenng ein leichtes Heimspiel, bei dem er mit seinem speziellen Humor die Lacher auf seiner Seite hatte. Die „Citygirls“ der „Stadtgarde Jülich“ sind Stammgäste in Opherten und begeistern die Massen im Zelt jedes Mal aufs Neue mit ihren Showtänzen. Selten hat man so attraktive „Geisterpiraten“ gesehen, die dazu noch tänzerische Maßstäbe in der Publikumswirksamkeit setzen.

Die KG-eigenen Tanzgruppen „Kneeng Dancers“ und „Sexy Kneeng“ rundeten das Showtanzprogramm ab, in dem die „Dancing Cheers“ mit ihren akrobatischen Hebefiguren und herrlich anzuschauenden Bewegungsabläufen ein absolutes Highlight boten. Als musikalische Stimmungsgaranten brachten die „Kaafsäck“ und die Dürener Mundartband „Echte Fründe“ den Saal zum Toben, Mitsingen und Schunkeln, je nach Tonart.

Nicht nur Prinz, Bauer und Jungfrau beglückten den Saal mit eigenen Liedvorträgen, auch die Ophertener Jecken haben musikalisch mit ihrer Opherten-Hymne etwas zu sagen: „Höppe wie die Kneeng, Hätz voll Sunnesching – höpp, höpp, höpp, Opherte“ schallte es weithin hörbar in den Abend.

Wenn wir schon den Bürgermeister als Prinzen haben, dann muss eine Überraschung her, hatten sich die Sitzungsplaner der KG gedacht, und so marschierte zur Verblüffung von Bürgermeister-Prinz Jürgen sein im realen Leben als Beigeordneter tätiger Mitarbeiter Stephan Muckel als Tanzoffizier mit der „Prinzengarde“ Erkelenz auf die Bühne.

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