Oldtimer-Ausstellung: Vielfalt und Kontrast reizvoll

Von: luk
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Das alte Schätzchen von Hubert Klemm (rechts): Organisator Willi Zehnpfennig freut’s. Foto: Lukas Weinberger

Oberzier. Sie hat schon Tradition, die Oldtimer-Ausstellung des Initiativkreises „Haus Horn“. Bereits zum 17. Mal fanden historische Fahrzeuge am Wochenende rund um das Heimatmuseum ihren Platz. Rund 40 Traktoren, 50 Motorräder und 20 Autos konnten die etwa 400 Besucher am Wochenende begutachten, sich fachkundig informieren lassen.

Ein fixes Datum, vor dem die Fahrzeuge gebaut sein müssen, gibt es dabei nicht. „Der Kontrast und die Vielfalt sind doch besonders reizvoll“, erklärt Organisator Willi Zehnpfennig. „Da darf ruhig ein ganz altes Schätzchen neben einem neueren stehen.“ Und so gesellt sich neben den Käfer im Originalzustand aus dem Jahr 1960 das Motorrad von Hubert Klemm, Baujahr 1939. Es ist eines der Marke NSU, in den 30er Jahren einer der größten Motorradhersteller Deutschlands.

„Leider ist die Abkürzung in den vergangenen Jahren in Verruf gebracht worden“, sagte Klemm. Von Brüssel bis ins tiefste Erzgebirge hat ihn seine Suche nach Ersatzteilen für die Maschine geführt. „Als ich sie vor zehn Jahren gekauft habe, war sie nur ein Haufen Schrott“, erinnerte sich Klemm. Mittlerweile glänzt das Motorrad wie neu, Klemm fährt es regelmäßig. „Es ist immer wieder schön, wenn man sich hier trifft und austauschen kann“, erklärt Reinhold Büterer den Reiz am Treffen in Oberzier.

Er selbst hat einen „Rex am Riemen“ von 1953 mitgebracht, einen Hilfsmotor für Fahrräder. Rund 30 Stundenkilometer bringt ein Drahtesel damit auf die Straße – und „er ist ein Teil deutscher Geschichte“, betonte Büterer. Neben den historischen Fahrzeugen konnten die Besucher das Haus Horn mit seinen Wohnräumen besichtigen, ein Blick in die Bäckerei, die Schmiede, die Schusterei und die Schneiderei konnte ebenfalls geworfen werden.

Reißenden Absatz fanden traditionell auch in diesem Jahr wieder die Backwaren aus dem alten Hausbackofen.

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