Ohne Ehrenamtler wäre die Schau undenkbar

Von: ng
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Die Rheinland-Schau als Erlebniswelt für die ganze Familie: Der kleine Jan geht im Feuerwehrauto auf Entdeckungstour. Foto: Gottfroh

Jülich. Nicht nur die Aussteller auf der Rheinland-Schau versuchen, den Gästen der Verbrauchermesse ein Einkaufs- und Informationserlebnis zu bieten. Auch die Hilfskräfte sorgen dafür, dass die Besucher sorgenfrei bummeln können. Die ehrenamtlichen Mitarbeiter der Freiwilligen Feuerwehr und des Malteser Hilfsdienstes sind rund um die Uhr im Einsatz.

Für die Brandsicherung auf dem großen Messegelände ist die Freiwillige Feuerwehr Jülich zuständig. Täglich abwechselnd sind vier freiwillige Kräfte im Einsatz, um im Notfall schnell eingreifen zu können. Auch der 33-jährige Arne Strojanovic sorgt auf der Rheinland-Schau für die Sicherheit.

„In den Hallen könnten offene Flammen oder Kochplatten zur Gefahr für Aussteller und Besucher werden. Darum halten wir Gefahrenquellen so gut wie möglich im Auge. Ständig sind drei Feuerwehrleute in den Hallen und auf dem Gelände unterwegs”, erklärt er. Für den Fall, dass trotz aller Vorsichtsmaßnahmen einmal ein Feuer ausbrechen sollte, steht natürlich ein Löschfahrzeug bereit. Das übt auf die kleinsten Besucher eine große Anziehungskraft aus. Wenn die Dreikäsehochs die netten Einsatzkräfte freundlich bitten, dürfen sie im Feuerwehrwagen Probe sitzen.

Während die Feuerwehr für die Brandschutzsicherung zuständig ist, sorgt der Malteser Hilfsdienst primär für die Erste Hilfe und die medizinische Betreuung der Besucher bei Unfällen und steht auch für die Behandlung kleinerer Wehwehchen zu Verfügung. Je nach Besucherfrequenz sind vier bis sechs Helfer im Dienst. „Wir sind die Ansprechpartner für die medizinische Erstversorgung”, erklärt Maximilian Jankowski, Fachbereichsleiter des Sanitätsdienstes beim MHD Jülich. Bislang sei es bei der Rheinland-Schau sehr ruhig, was Verletzungen anginge, so Jankowski. „Zum Glück gab es noch keine kritische Situation.”

Während eine Gruppe der Malteser ständig im Zelt des Hilfsdienstes anzutreffen ist, das bei medizinischen Problemen erste Anlaufstelle ist, ist eine weitere Gruppe als Fußstreife auf dem großen Gelände unterwegs. Trotz aller Bemühungen können die ehrenamtlichen Helfer nicht überall gleichzeitig sein. Aus dem Grund hat sich der Hilfsdienst eine Neuerung einfallen lassen. „Wir haben eine Handynotfallnummer eingerichtet. Falls ein Besucher an einem Stand medizinische Hilfe braucht, verfügen die Aussteller über eine Telefonnummer, mit der sie die Einsatzkräfte schnell erreichen und sie in die richtige Halle navigieren können”, so der Sanitätsdienstleiter.

„Die Einsatzkräfte auf der Rheinland-Schau sind alle ehrenamtliche Mitarbeiter”, erklärt Jankowski. „Da viele Mitarbeiter während der Rheinland-Schau zur Arbeit oder Schule müssen, ist es eine kleine Herausforderung, den Dienstplan zu erstellen.” Aber in einem guten Team lassen sich diese Probleme meistern. So löst Sven Körver am Nachmittag, nachdem er vormittags seine schriftliche Abiturprüfung abgelegt hat, freiwillig noch einen Kollegen auf der Rheinland-Schau ab.
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