Offener Garten: Linnichs erster blühender Kultursommer

Von: Kr.
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Nicht zum ersten Mal öffnete das Ehepaar Hasse sein grünes Paradies vor und hinter dem Haus für Besucher: diesmal aber nach längerer Pause und im Rahmen des Linnicher Kultursommers. Foto: Kròl
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Der offene Garten von Anneliese Esser: Rosen dürfen hier auf keinen Fall fehlen.

Ederen. Vor einigen Jahren griffen auch hier in der Region etliche Gartenbesitzer eine englische Idee auf und öffneten für einen Tag ihre Gärten für die Öffentlichkeit. Dann schlief diese Aktion wieder ein. Nun versuchten die Eheleute Agnes und Kurt Hasse sowie Anneliese Esser wieder einmal, einen Tag des offenen Gartens in Ederen im Rahmen des Linnicher Kultursommers einzurichten.

Und die Resonanz war sehr gut. Kaum öffneten sich die Gartentore, kamen auch die Besucher, um sich an den beiden schönen Gärten zu erfreuen. Sie sparten dabei nicht mit Lob, denn tatsächlich, so unterschiedlich sie auch waren, beide Gärten können sich sehen lassen und durften von ihren Besitzern mit viel Stolz vorgestellt werden. Von den einen oder anderen, die vielleicht gar keinen oder nur einen kleinen Garten hatten, wurden sie glühend beneidet, denn ihre Grundstücke sind großzügig bemessen.

Seit 1962 bewohnt Anneliese Esser ihr Haus in Ederen. Mit den Jahren ist der Garten zu dem gewachsen, was er heute ist. Nur mit einer Gans, die seit 20 Jahren dort zu Hause ist, teilt sie ihr Reich. Die Rosenliebhaberin hat an allen Ecken ihre Lieblingsblumen gepflanzt, dazwischen blühen unzählige Stauden und auch einige einjährige Pflanzen, die sich oft selbst ausgesät haben.

Schöne alte Obstbäume sorgen für schattige Plätzchen, die die Gartenliebhaberin überall hergerichtet hat. Die meisten ihrer Pflanzen hat sie übrigens selbst herangezogen, zudem häufig mit anderen GartenfreunAbleger getauscht.

Hingucker und Selbstversorger

1600 Quadratmeter nennen Agnes und Kurt Hasse ihr Eigen, das sie gemeinsam pflegen. Ihr Vorgarten mit verschiedenen Teichen und Wasserläufen ist schon ein echter Hingucker, doch auch der Garten hinter dem Haus lohnt den Besuch.

Auch hier wechseln schattige Plätzchen am Teich mit ausreichend Sonne, überall grünt und blüht es. Die Eheleute sind außerdem Selbstversorger. Neben Küchenkräutern gibt es reichlich Beerenobst und Salat. Gemüse, Kartoffeln und vieles mehr gedeihen dort prächtig.

Natürlich dürfen auch Tomaten nicht fehlen, darüber hinaus stehen einige Obstbäume zur Verfügung. Sowohl die Eheleute als auch Anneliese Esser hatten für das leibliche Wohl mit frischem Brot oder selbst gebackenem Kuchen ihrer Gäste bestens gesorgt.

Immer wieder wurde ihnen an diesem Tag auch gesagt: „Sie haben hier ein richtiges Paradies“, was die stolzen Gartenbesitzer auch durchaus gern hörten.

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