Offene Türen: Hochbetrieb auf Campus Jülich

Von: Kr.
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Einen Blick ins Mikroskop warfen die Besucher und betrachteten in der FH Jülich unter anderem Mikroorganismen. Foto: Kròl

Jülich. Zum Jubiläumsfest einer Einrichtung wie dem Campus Jülich der Fachhochschule Aachen gehört ein Tag der offenen Tür einfach dazu. Und so waren Bürger, zukünftige Studenten oder Ehemalige eingeladen zu einem Rundgang über den Campus und durch die Labore, Werkstätten und Hörsäle zum 50. Geburtstag.

 Hochbetrieb herrschte den ganzen Tag über, zahlreiche Gäste kamen, um die Gebäude von innen und außen zu begutachten und sich vor allem auch zu informieren. Besonders viele junge Leute waren gekommen, die mit dem Gedanken spielen, nach ihrem Schulabschluss hier ein Studium aufzunehmen und besonders für sie gab es eine Reihe von Vorträgen.

Geboten wurden auch reichlich Musik und ein buntes Rahmenprogramm. Zahlreiche Institutionen nutzen ebenfalls die Gelegenheit, sich vorzustellen. So waren die Arbeitsagentur mit von der Partie, die einzelnen Fachschaften, das Studentenwerk Aachen, das Institut Nowum Energy und das Solarinstitut.

Wichtig war vielen der Blick in die Labore und Werkstätten. Viele kleine Experimente waren von den Studenten und ihren Professoren aufgebaut worden, um einen Einblick in die Praxis zu geben. Überall standen Fachleute bereit, die die einzelnen Anschauungsobjekte erklärten. Quietschende Kreide, durstige Enten und singende Gläser wurden im Labor für Thermodynamik vorgeführt. All diese Phänomene beruhen auf ganz einfachen physikalischen Gesetzen. In der Mikrobiologie erfuhren die Gäste alles über die Kultur von Mikroorganismen und konnten sie im Mikroskop betrachten. Eine kleine Kläranlage war im Labor für Biotechnologie und Bodenschutz in Betrieb.

Endlich kam auch einmal der Solarkocher in Einsatz – und schon bald brutzelten dort leckere Pfannkuchen. Insgesamt 17 Vorträge standen auf dem Programm. Eine große Zahl von Scouts standen bereit, um den Besuchern den Weg durch das Labyrinth der Gänge und Labore zu weisen. „Ich bin begeistert und freue mich riesig. Alle machen mit und wie in einem großen Getriebe greift jedes kleine Rädchen ins andere“, strahlte Campus-Sprecherin Professor Angelika Merschenz Quack. Sie war rundum zufrieden, denn die zahlreichen Besucher sowie die Helfer vor und hinter den Kulissen strahlten mit der Sonne um die Wette. Am Abend gab es dann noch ein Konzert mit den FH Bands, einen Song-Contest und das Mensafest bis in die Morgenstunden.

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