Ölmühle läuft wie geschmiert: Baugebiet stark nachgefragt

Von: -vpu-
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Eine Brücke führt über den Mühlenteich von der Aachener Landstraße direkt in das Baugebiet Ölmühle. Die Ufer des künstlichen Fließgewässers werden derzeit noch stärker befestigt. Foto: Uerlings
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Robert Helgers (Tiefbauamt/l.) und Frank Drewes (SEG) freuen sich: Viele Grundstücke sind schon weg. Foto: Uerlings

Jülich. Die ersten Baukräne drehen sich, einige Fundamente und Mauern stehen schon. Im Jülicher Baugebiet Ölmühle – zwischen Baggersee und Aachener Landstraße – konnte es einigen Bauherren gar nicht früh genug losgehen.

 „Unmittelbar nach der Abnahme unserer Erschließung wurden die ersten Pflöcke in die Erde gerammt“, berichtet der Jülicher Tiefbauamtsleiter Robert Helgers. Die Vermarktung läuft wie geschmiert.

Die Zeiten scheinen und schienen in jeder Hinsicht günstig. Denn unter Aufsicht des städtischen Amtes waren die Arbeiten im Untergrund von Herbst bis jetzt ohne einen Tag Unterbrechung möglich, da es keinen „echten“ Winter gab. Und das derzeitig niedrige Zinsniveau verleitet viele Menschen dazu, den Traum vom Eigenheim auch zu wagen.

Das freut vor allem Frank Drewes, Geschäftsführer der Stadtentwicklungsgesellschaft (SEG) Jülich, der die Vermarktung obliegt. 11 der 35 Grundstücke sind bereits verkauft, 16 weitere reserviert. Das spricht eine deutliche Sprache und deutet auf eine hohe Akzeptanz der Flächen am Jülicher Stadteingang mit unmittelbarer Autobahnnähe.

Dazu war allerdings nicht nur eine Erschließungsstraße zu bauen, die von der Aachener Landstraße gleich in das Gebiet hineinführt, sondern auch eine neue Brücke über den Jülicher Mühlenteich.

Bei der Vermarktung ist die SEG neue Wege gegangen und hat die Grundstücke je nach Lage preislich differenziert. Die Flächen in der Nähe der Landstraße sind für Jülicher Verhältnisse mit 140 Euro je Quadratmeter günstig; die Bauareale mit Blick auf den Baggersee sind mit 240 Euro entsprechend höher, waren und sind aber besonders stark nachgefragt. Interessenten finden weitere Informationen im Internet auf der Seite www.seg-juelich.de.

In dem Gebiet ist ein Kanal-Trennsystem verlegt worden, das Schmutzwasser aufnimmt. Das oberflächliche Regenwasser wird auf dem Gelände versickern. Die Stadtwerke Jülich haben zudem ein Blockheizkraftwerk gebaut, das die künftigen Bewohner in ihren Häusern mit günstiger Fernwärme versorgt.

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