Nur noch sieben Spieler: Rhenania Lohn wirft das Handtuch

Von: hfs.
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Jülich. Da staunte Schiedsrichter Johannes Neuß nicht schlecht. Er leitete am Donnerstagabend das angesetzte Nachholspiel in Gruppe 1 der Kreisliga B zwischen Amicitia Schleiden und Rhenania Lohn, als in der 70. Spielminute Gäste-Trainer Johannes Löhr auf ihn zu eilte und ihm mitteilte, dass sich die Lohner „ergeben“ würden.

Sprich den Platz verlassen würden. Was war passiert? Bereits stark ersatzgeschwächt – von nur zwölf Spielern gehörten zwei der Altherren-Mannschaft an – waren die Gäste zum Lokalderby angereist. Sie gerieten schnell in Rückstand, verloren zudem noch vor der Pause zwei Spieler mit der Matchstrafe.

Als sich dann auch noch einer verletzte, ein weiterer mit Rot vom Platz gestellt wurde, standen nur noch sieben Lohner Akteure auf dem Platz – bei einem Spielstand von 1:7. Auch wenn die Regel besagt, dass man noch mit sieben Spielern in einer Mannschaft ein Fußballspiel bestreiten kann, musste Neuß der Bitte der Lohner nachkommen.

„Was will man machen, wenn die gegnerische Mannschaft einfach den Platz verlässt“, meinte Schleidens erster Vorsitzender Mario Joder, der davon ausgeht, dass die Partie nun mit dem Spielstand gewertet wird, der bei Spielabbruch feststand.

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