Nord- und Südstaaten greifen im Park an

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Jülich. Das siebte Epochen- und Historienfest findet am Wochenende 12./13. Juni, jeweils ab 10 Uhr, im Brückenkopf-Park Jülich statt. Die Besucher können sich dabei auf eine Zeitreise von der Steinzeit in die Neuzeit begeben.

Am Pfingstsonntag und -montag lädt der Park zu einer Zeitreise in vergangene Epochen und alten Kulturen ein. Viele Neuerungen werden auch für Stammgäste ein ganz besonderes Highlight sein.

Am Apfelquadrat im Brückenkopf Park wird historisches Leben verschiedener Epochen der Weltgeschichte erlebbar. Anhand vielseitiger Darstellungen wird es den Besuchern möglich sein, sich ein gutes Bild früherer Zeiten zu machen.

Die gezeigten Historischen Darstellungen in den Lagern (ganztägig) werden von Handwerksvorführungen begleitet. Erläuterungen der Akteure zu den verschiedenen Lebensweisen ergänzen die Vorführungen. Bei allen Darstellungsgruppen finden die Besucher Ansprechpartner die für Fragen zur Verfügung stehen.

Moderierte Modenschau

An beiden Tagen findet um etwa 15 Uhr eine moderierte Modenschau auf einer Bühne mit den Darstellern des Festes statt. Hier erfahren Sie interessantes und wissenswertes zu den unterschiedlichen Gewandungen aus den vielen Epochen. Für die jüngsten Besucher findet ein Historienquiz statt. Es wird ein Fragebogen ausgegeben. Die erforderlichen Antworten können bei den verschiedenen Darstellungsgruppen in Erfahrung gebracht werden.

Einmal täglich wird es eine größere kindgerechte „Schlacht” geben. Zu sehen ist, wie sich die Römer gegen eine Übermacht an Angreifern erwehren. Diese Schlacht wird durch begleitende Erläuterungen bereichert.

Das Epochen- und Historienfest wird von einem historischen Markt umrahmt, bei dem es viel zu sehen gibt und so manche Kostbarkeit erworben werden kann. An der Taverne kann man die Atmosphäre der Veranstaltung bei herrlichen Speisen genießen.

Der amerikanische Bürgerkrieg mit dem „Stab des Kavalleriekorps der Armee von Northern Virginia, Brandy Station 1863” wird dargestellt. Ergänzend wird es einen Info-Stand „150. Jahrestag des Amerikanischen Bürgerkriegs” geben an dem mit Hilfe von Schautafeln und Ausrüstungsgegenständen Hintergrundinfos zu dieser Epoche der USA gegeben werden.

Beim siebten Epochen- und Historienfest wird es erstmals einen „Belagerungsaufbau” geben, bei dem die römische Darstellergruppe von keltischen Gruppen eingekesselt wird. Ergänzt durch eine Schlachtdarstellung soll so die kriegerische Situation der damaligen Zeit veranschaulicht werden.

Die XV Legio Primigenia präsentiert innerhalb ihres Zeltlagers Einblicke in den militärischen Alltag. Als Beispiele seien das Lanzenwerfen oder das Getreidemahlen mit der Basalt- Handmühle sowie das anschließende Backen von Brot auf einem Legionsziegel genannt. Auch zivile Tätigkeiten, wie das Netzknüpfen oder Leder- und Niet-arbeiten werden vorgestellt. Als weitere Attraktion kommt das Bonbon-Katapult zum Einsatz.

Zu Gast sind unter anderem die Eburonen, ein Stamm aus der Eifel, es gibt ein keltisches Handwerkerlager und der Dreißigjährige Krieg wird dargestellt.

Blumammu stellt die steinzeitliche Kochweise von Suppe in Erdlöchern dar. Erstmalig wird es eine Darstellung der US Army während des 2. Weltkrieges geben.

Im Wikingerlager stehen Bogenschießen, Axtwerfen, Schaubacken, Handwerksvorführungen und Lagerleben auf dem Programm. Indianische Tänze und Riten, Trapper- und Cowboys stellen sich vor. Die Hunnen und die Mongolen kommen. Aus dem Hochmittelalter werden Ritterkämpfe gezeigt und mittelalterlicher Bräuche erklärt.

Das Epochen- und Historienfest beginnt an beiden Tagen um 10 Uhr. Eintritt: Erwachsene 6,50 Euro; Kinder, die größer als ein Meter sind 4,10 Euro; Dauerkartenbesitzer 2 Euro; Kinder unter einem Meter haben freien Eintritt. Darüber hinaus wird es wieder ermäßigte Familientickets geben.

Spezielle Aktionen und Vorführungen im Überblick

Während des Epochen- und Historienfestes finden Katapultvorführungen statt oder man kann der Landvermessung als römischer Agrimensor beiwohnen.

Für Kinder werden Spiele und das Knüpfen von Proviantnetzen angeboten.

Man kann Lederarbeiten mit diversen Werkzeugen ausprobieren, Getreide mahlen und Brot backen (in Glut auf Ziegel).

Wer möchte, kann am Waffentraining (Lanzenwerfen auf Strohballen) oder Exerzieren teilnehmen und sich die Ausrüstung erklären lassen.

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