Noisless-Konzert: Eine Irland-Reise mit Abstechern

Von: bw
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Die Gruppe Quod Libet hat die Zuhörer bei ihrem Konzert im Bonhoeffer-Haus auf einen musikalischen Ausflug auf die grüne Insel Irland eingeladen. Foto: Wickmann

Jülich. Im Rahmen der Noiseless-Konzertreihe im Bonhoeffer-Haus wurden die Zuhörer diesmal auf eine musikalische Reise nach Irland mitgenommen. Die aus dem Kreis Heinsberg stammende Formation Quod Libet, was aus dem lateinischen frei übersetzt so viel wie „was beliebt“ oder „was gefällt“ bedeutet, hat sich auf keine bestimmte Musikrichtung festgelegt.

Neben traditionellen irischen und schottischen Liedern gehören auch zahlreiche Instrumentalstücke und Coversongs bekannter Musiker zu ihrem Repertoire.

Instrumente werden getauscht

Die Gruppe besteht in ihrer aktuellen Besetzung aus Gabi Lintholm am Bass, der Gitarre und dem Gesang, Kathrin Jentgens an der Flöte, Johannes Jentgens am Bass und der Gitarre, Stefan Bimmermann an den Keyboards, Bernd Birkmann am Schlagzeug und den Percussions und Wolfgang Schaffrath an der Gitarre, während Dirk Ullendahl die Bühnentechnik bedient.

An der vor 26 Jahren gegründeten Band ist besonders interessant, dass die Musiker bei den unterschiedlichen Stücken ihre Instrumente untereinander austauschen und so jeder mehrere Parts spielen kann. „Bei allen unseren Auftritten steht immer der Spaß im Vordergrund und wir spielen auch immer Stücke, die wir selbst gerne hören“ erzählt Johannes Jentges im Interview.

Bereits im vergangenen Jahr hatte die Gruppe der Herzogstadt mit ihrem Auftritt beim Multikulturellen Musikfestival im Kuba einen Besuch abgestattet. Die Musiker üben nach Möglichkeit jede Woche gemeinsam und nehmen auch regelmäßig an Benefizkonzerten für den guten Zweck teil. Den ersten Song ihres Auftritts im Bonhoeffer-Haus „Streets of London“ widmeten sie ihrer Gastgeberin Virginia Lisken, die sie nach Jülich eingeladen hatte.

Zu einem irischen Abend gehörte natürlich auch ein Song der Band The Corrs, der mit „Peggy Gordon“ geliefert wurde. Weitere Songs waren Mark Knopflers „Irish Boy“, Pink Floyds „Wish you were here“ oder Stings „Fields of Gold“. Selbst deutsche Lieder wie Grönemeyers „Mensch“ oder Unheiligs „Geboren um zu leben” passten musikalisch gut zu den zahlreichen teils sehr schnell gespielten irischen Instrumentalstücken, bei denen die Musiker ihre Fähigkeiten unter Beweis stellen konnten.

Drei Zugaben

Weitere Hits waren Gary Moores „Over the Hill“ oder Amy McDonalds „This ist the Life“, die alle zum mitsingen animierten. Selbstverständlich darf kein Konzertabend ohne Zugabe enden, die diesmal dem Publikum in dreifacher Ausfertigung geliefert wurde und für die es reichlich Applaus gab. Laut eigener Aussage hatte die Band bei ihrem Auftritt so viel Spaß, dass sie bald wieder ein Konzert hier spielen wird.

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